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Das Gehirn im Griff der Sucht, Wie entsteht Sucht im Gehirn
PolaTom
Beitrag 15.9.2011, 02:52
Beitrag #21


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Es wird hier meiner Meinung nach von einigen Vergessen,das es bestimmt so etwas wie ein chemisches Gedächtnis,also auch Suchtgedächtnis existiert,dies aber immer an eigene Empfindungen geknüpft ist und das mehrfach und kreuzweise!
Nur so funktioniert unser Gehirn!
Daher ist es "praktisch" unmöglich,auch nur den chemischen Teil einfach zu löschen,weil dadurch
1.entweder bedeutsame Teile anderer Gedächtnisverknüpfungen fehlen würden,die unbekannte Auswirkungen auf die Psyche desjenigen hätten!
und/oder
2.das Gehirn sich höchstwahrscheinlich davor schützen würde ,indem es einfach eine neue Speicherung aus den Kreuzverknüpfungen anlegen würde!!!

Ihr seht,das Thema ist,auch wenn Ich nicht sehr viel Ahnung vom Fach habe,sehr komplex,aber Ich bin aufgrund meines marginalen Wissens trotzdem davon Überzeugt das dies so stimmt und es NICHT möglich ist,daran "chemisch" etwas zu ändern!

Diejenigen Personen,die es geschafft haben abstinent,oder gar nicht völlig abstinent ,zu leben,haben einen starken inneren Willen und nur der kann die Sucht besiegen!!!
Die chemischen Prozesse werden dabei ganz einfach vom Körper wieder in die Waage gebracht,aber wie viele schon sagten,das Suchtgedächtnis wird dabei nicht gelöscht,sondern es wird immer wieder vom Willen überlagert,auch wenn das mit den Jahren sicher immer leichter vonstatten geht!


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Fern-Ost
Beitrag 18.9.2011, 11:25
Beitrag #22


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Man braucht ja nicht gleich "loeschen", "eleminieren" oder gar "raus schneiden",
es bedarf lediglich einer Werte- Verschiebung.

Ich denke wir alle kennen diesen "Aha-Effekt" auf/ nach Hallucinogenen Drogen!



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poiZEN
Beitrag 18.9.2011, 16:39
Beitrag #23


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wenn sich herausstellen sollte, dass es keinen freien Willen gibt bzw. dieser auch nur auf eine biochemische Funktion reduziert werden kann? was für ein Dilemma ist es dann mit dem starken Willen?


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(*Dieses Posting soll keinerlei drogenverherllichend sein und keinesfalls zum Konsum derselbigen animieren.
Es dient ausschliesslich der reinen, wissenschaftlichen Information.
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PolaTom
Beitrag 20.9.2011, 11:23
Beitrag #24


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ZITAT(Fern-Ost @ 18.9.2011, 12:25) *
Man braucht ja nicht gleich "loeschen", "eleminieren" oder gar "raus schneiden",
es bedarf lediglich einer Werte- Verschiebung.

Ich denke wir alle kennen diesen "Aha-Effekt" auf/ nach Hallucinogenen Drogen!

Was genau meinst Du mit "Werte-Verschiebung" und speziell auch auf Dein Beispiel bezogen?(Ich blick da insofern durch,das sich bei LSD zB. die "Farbwerte" verschieben!)
Welcher "Wert" sollte denn Deiner Meinung nach "verschoben" werden?

ZITAT(poiZEN @ 18.9.2011, 17:39) *
wenn sich herausstellen sollte, dass es keinen freien Willen gibt bzw. dieser auch nur auf eine biochemische Funktion reduziert werden kann? was für ein Dilemma ist es dann mit dem starken Willen?

Sicherlich ist "der freie Wille" als solches letztlich auch an einer bio-chemischen(-elektrischen)Funktion fest zu machen,aber das sagt ja nichts darüber aus,das unser "Ich",als solches definiert, die Kontrolle über die Entstehung dessen hat.
Es wird sicherlich immer Faktoren dabei geben,die an der Induktion dieses Prozesses beteiligt sind(wie soziale Erfahrungen und Bindungen zb.),aber letztlich hat unser "aktives" Hirn die Entscheidungsgewalt.(mir momentan viel zu komplex um das zu diskutieren,sry!)

Der Beitrag wurde von PolaTom bearbeitet: 20.9.2011, 11:24


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Shark
Beitrag 21.9.2011, 18:18
Beitrag #25


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ZITAT(PolaTom @ 20.9.2011, 12:23) *
Was genau meinst Du mit "Werte-Verschiebung" und speziell auch auf Dein Beispiel bezogen?(Ich blick da insofern durch,das sich bei LSD zB. die "Farbwerte" verschieben!)
Welcher "Wert" sollte denn Deiner Meinung nach "verschoben" werden?

Exakt die selben Fragen habe ich mir auch gestellt, nebst der Frage, wie "Werte" in diesem Zusammenhang zu verstehen sind.
Philosophisch-ethnische Werte oder naturwissenschaftliche Werte, also Parameter ??

Zum "Suchtgedächtnis" hatte Praxx vor längerer Zeit mal eine anschauliche Metapher eingebracht:
Es handelt sich dabei quasi um einen Trampelpfad in einer Wiese.
Um einen anderen (besseren/kürzeren ?) Weg zu beschreiten bedarf es des langsamen aber stetigen Austrampeln/Begehen/Befahren eines anderen Pfades, welcher gleichsam mit Dauer der Zeit immer bequemer wird, während der alte wieder zuwächst und nach gegebener Zeit nicht mehr vom Umfeld unterscheidbar ist ... und irgendwann in Vergessenheit gerät.

.

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Fern-Ost
Beitrag 22.9.2011, 18:22
Beitrag #26


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ZITAT(PolaTom @ 20.9.2011, 19:23) *
ZITAT(Fern-Ost @ 18.9.2011, 12:25) *
Man braucht ja nicht gleich "loeschen", "eleminieren" oder gar "raus schneiden",
es bedarf lediglich einer Werte- Verschiebung.

Ich denke wir alle kennen diesen "Aha-Effekt" auf/ nach Hallucinogenen Drogen!

Was genau meinst Du mit "Werte-Verschiebung" und speziell auch auf Dein Beispiel bezogen?(Ich blick da insofern durch,das sich bei LSD zB. die "Farbwerte" verschieben!)
Welcher "Wert" sollte denn Deiner Meinung nach "verschoben" werden?


Sorry das ich erst heute nacht schreibe!

Ich denke die meisten hier kennen diesen Punkt auf Drogen wie LSD, oder noch besser Pilzen,
wo man anfaengt sein Leben, das eigene Dasein und das Verhalten zu durchleuchten,
urploetzlich erscheinen die Dinge wie eine Sucht ueberhaupt nicht mehr vereinbar mit dem was
man sich in diesen Moment eigentlich wuenscht, naemlich das "FREI" sein!

Der Mensch erkennt in diesen Augenblicken das er nicht dazu da ist sein Leben zu verschenken
oder zu gefaehrden, diese beiden Grunderkenntnisse sind bei viel Opionauten durch ihren Lebenswandel,
sowohl als auch neurochemisch total zerstoert
bzw Sucht-bedingt im hinteren und uneinsichtigen Hintergrund laufend!

Der alleinige Gedanke eine Nadel "in sich hinein zu stechen" verursacht abscheu, ekel und widerwillen
und es dauert durchaus ein paar Tage bis sich das wieder legt, der Geist wieder erlahmt!

Koennte man diesen Gefuehlen, diese Grunderkenntnisse, wieder die Vormachtsstellung zurueck geben
die sie eigentlich verdienen braeuchte man nichts loeschen, eleminieren oder was weiss ich nicht!

Der Wert wird wieder normal
(Suechtige, insbesondere Opionauten, Menschen haben Krankheitsbedingt ganz andere Werte!)

So meinte ich das druffi.gif

Der Beitrag wurde von Fern-Ost bearbeitet: 22.9.2011, 18:30


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PolaTom
Beitrag 26.9.2011, 20:14
Beitrag #27


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ZITAT(Fern-Ost @ 22.9.2011, 19:22) *
Sorry das ich erst heute nacht schreibe!

Ich denke die meisten hier kennen diesen Punkt auf Drogen wie LSD, oder noch besser Pilzen,
wo man anfaengt sein Leben, das eigene Dasein und das Verhalten zu durchleuchten,
urploetzlich erscheinen die Dinge wie eine Sucht ueberhaupt nicht mehr vereinbar mit dem was
man sich in diesen Moment eigentlich wuenscht, naemlich das "FREI" sein!

Der Mensch erkennt in diesen Augenblicken das er nicht dazu da ist sein Leben zu verschenken
oder zu gefaehrden, diese beiden Grunderkenntnisse sind bei viel Opionauten durch ihren Lebenswandel,
sowohl als auch neurochemisch total zerstoert
bzw Sucht-bedingt im hinteren und uneinsichtigen Hintergrund laufend!

Der alleinige Gedanke eine Nadel "in sich hinein zu stechen" verursacht abscheu, ekel und widerwillen
und es dauert durchaus ein paar Tage bis sich das wieder legt, der Geist wieder erlahmt!

Koennte man diesen Gefuehlen, diese Grunderkenntnisse, wieder die Vormachtsstellung zurueck geben
die sie eigentlich verdienen braeuchte man nichts loeschen, eleminieren oder was weiss ich nicht!

Der Wert wird wieder normal
(Suechtige, insbesondere Opionauten, Menschen haben Krankheitsbedingt ganz andere Werte!)

So meinte ich das druffi.gif


Hmh,diese Erfahrungen von außen her zu (be)WERTEN und festzulegen,dies oder jenes ist nun einer Sucht förderlich,halte Ich nicht für Sinn und zweckgemäß,genauso, wie diesen Prozess "künstlich" zu induzieren und zwar aufgrund meines Denkansatzes,das unser Gehirn solche Prozesse eben an starke eigene Empfindungen koppelt.

Die Erfahrung eines Rauscherlebnisses,das anschließend evtl. dazu führt,sein Verhalten total umzukrempeln und eine bestehende Sucht zu besiegen,ist dabei ein individueller Prozess und wird sich nicht auf einen gemeinsamen Nenner kürzen und reproduzieren lassen,bin Ich der Meinung.

Ich bin auch ein wenig verwundert,wie Du zB. LSD-Erlebnisse ansprichst und davon ausgehst,das "viele" dieses Erlebnis mit Dir teilen.
Woher hast du diese Erfahrungen?Gab es hier schon einmal eine solche Diskussion? noplan.gif
Ich kenne die von Dir berichteten Erfahrungen zwar,allerdings mit Cannabis und Kokain.Bedingt auch mit "H" ,was bei mir den "Schluss" zulässt,das jeder Süchtige solche Erfahrungen irgend wann einmal macht und Ihm die Chance bieten,abzuspringen.Meiner Ansicht nach spielt dabei die Intensität der "Gefühle",die dabei gemacht wurden,eine Rolle,mit welcher Intensität der freie Wille anschließend unterstützt wird.

Ich habe leider Zahnschmerzen und daher keinen großen Bock mehr zu schreiben! heul.gif


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Fern-Ost
Beitrag 29.9.2011, 09:38
Beitrag #28


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ZITAT(PolaTom @ 27.9.2011, 04:14) *
Hmh,diese Erfahrungen von außen her zu (be)WERTEN und festzulegen,dies oder jenes ist nun einer Sucht förderlich,halte Ich nicht für Sinn und zweckgemäß,genauso, wie diesen Prozess "künstlich" zu induzieren und zwar aufgrund meines Denkansatzes,das unser Gehirn solche Prozesse eben an starke eigene Empfindungen koppelt.

Die Erfahrung eines Rauscherlebnisses,das anschließend evtl. dazu führt,sein Verhalten total umzukrempeln und eine bestehende Sucht zu besiegen,ist dabei ein individueller Prozess und wird sich nicht auf einen gemeinsamen Nenner kürzen und reproduzieren lassen,bin Ich der Meinung.

Ich bin auch ein wenig verwundert,wie Du zB. LSD-Erlebnisse ansprichst und davon ausgehst,das "viele" dieses Erlebnis mit Dir teilen.
Woher hast du diese Erfahrungen?Gab es hier schon einmal eine solche Diskussion? noplan.gif


Da gibt es sicherlich verschiedende Ansaetze, die einen sagen "Das darf man nicht!"
und wieder andere sagen "Warum denn nicht?",
ich gehoere zur 2'ten Gruppen.

Ich denke schon das man Drogen mit Drogen "bekaempfen" kann, sei dies mit Iboga, Ketamine, DMT
oder eben mit normal Hallucinogenen Drogen wie LSD oder eben Pilzen!
(wobei die ersteren beiden eine Ausnahme dastellen da sie an Opioide Rezeptoren andocken)

Vielleicht erinnerst Du dich ja an einen fall vor ein oder zwei jahren wo in einer Tiefenpsychologischen Sitzung ein paar Teilnehmer
aufgrund einer Misdosierung verstarben!
Der Ansatz mit Drogen zu arbeiten entstammt also nicht nur meinen Hirn sondern ist seit 100 Jahren praxis!

Man kann vielerlei ausprobieren, "gluecklicher weise" ist ja eine Opiatsucht langwierig blacklol.gif


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PolaTom
Beitrag 30.9.2011, 11:46
Beitrag #29


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ZITAT(Fern-Ost @ 29.9.2011, 10:38) *
Ich denke schon das man Drogen mit Drogen "bekaempfen" kann, sei dies mit Iboga, Ketamine, DMT
oder eben mit normal Hallucinogenen Drogen wie LSD oder eben Pilzen!
(wobei die ersteren beiden eine Ausnahme dastellen da sie an Opioide Rezeptoren andocken)

Vielleicht erinnerst Du dich ja an einen fall vor ein oder zwei jahren wo in einer Tiefenpsychologischen Sitzung ein paar Teilnehmer
aufgrund einer Misdosierung verstarben!
Der Ansatz mit Drogen zu arbeiten entstammt also nicht nur meinen Hirn sondern ist seit 100 Jahren praxis!

Man kann vielerlei ausprobieren, "gluecklicher weise" ist ja eine Opiatsucht langwierig blacklol.gif


Ich dachte mir schon,das es darauf hinausläuft und hatte genau auch diesen Fall im Kopf....

Ich gehöre auch zur 2. Gruppe,allerdings mit einer starken Einschränkung,nämlich dazu den "gleichen" Stoff ,bzw. den aus der gleichen Wirkstoffgruppe,zu nehmen.

Ich möchte Dir dazu auch ein historisches Beispiel nennen:

"Wie war das damals,als versucht wurde Kokain zum Heroinentzug zu nehmen!!!"

Ich kenne Iboga gar nicht und von Ketaminen hab Ich auch nur eher flüchtig am Rande etwas mitbekommen,daher kann Ich dazu nicht viel sagen,außer,das Ich eigentlich auch nicht der große Freund von Pola bzw. Metha bin,aber es ist nun einmal für mich die beste Alternative zu "Heroin auf Kassenrezept"!Ich würde dies vorziehen,aber Du weißt ja,wie die CDU es geschafft hat,das Projekt,so gut wie auf Eis zu legen,indem die Kosten für die Städte so hoch sind,das es nicht ein neues Projekt, zu den bereits bestehenden, aus dem Modellversuch,hinzu gekommen ist!

Wir sind aber trotzdem,so glaube Ich ,sehr unterschiedlicher Auffassung,da Du,so wie es mir scheint,auch an eine "stoffliche Wirksamkeit" glaubst,während Ich ja der Meinung bin,das es nur über eigene Erlebnisse und Empfindungen geht,oder hab Ich Dich da jetzt doch missverstanden?
Aber auch,wenn es angenommen ,einen Stoff gibt,der ein "negatives" Erlebnis auslösen könnte,so wären doch
1.Die Nebenwirkungen ein ziemlich unkalkuliertes Risiko
2.Der "Betrug" für unser Hirn doch zu offensichtlich,dies mit der "eigentlichen" Sucht zu verknüpfen,
oder wie siehst Du das?

Der Beitrag wurde von PolaTom bearbeitet: 30.9.2011, 11:52


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PolaTom
Beitrag 30.9.2011, 11:46
Beitrag #30


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Sry,Fehler beim editieren!Irgendwie kam es zu einem Doppelpost,den Ich leider nicht löschen kann,oder seh es nicht.

Der Beitrag wurde von PolaTom bearbeitet: 30.9.2011, 11:51


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Shark
Beitrag 2.10.2011, 18:46
Beitrag #31


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Howdy Tom,
ich hatte eigentlich diesen Thread ad acta gelegt, da er mir letztens viel zu sehr ins für-mich-Unverständliche abdriftete.
Nicht wg Deiner Beiträge, sondern deren von FO ... Zit.: "Drogen mit Drogen bekämpfen" und dgl. mehr.

Nun aber hast Du einige Sätze geschrieben, auf die es sich IMO sehr lohnt, zu antworten:

ZITAT(PolaTom @ 30.9.2011, 12:46) *
Ich gehöre auch zur 2. Gruppe,allerdings mit einer starken Einschränkung,nämlich dazu den "gleichen" Stoff ,bzw. den aus der gleichen Wirkstoffgruppe,zu nehmen.

... nicht der große Freund von Pola bzw. Metha bin,aber es ist nun einmal für mich die beste Alternative zu "Heroin auf Kassenrezept"!

Aus dem 1. Satz schliesse ich, dass Du nach wie vor eminent daran arbeitest / interessiert bist, Dich von bisherigen Konsum-Mustern zu lösen, weil Du sie als "Sucht" empfindest.
... oder weil Dir permanent irgendwelche ("Fach")Leute erzählt haben, dass der GEbrauch (ich rede nicht von MISSbrauch) gewisser Substanzen das Allerletzte ist, der Untergang, das Verderben, der Tod !
Ist ja auch vollkommen logisch, nech ?!
Alles was verboten ist, MUSS ja zwansläufig gefährlich und schlecht sein.
Ich rufe hierbei ins Gedächtnis, dass seinerzeit auch Homosexualität "verboten" war und Menschen, die sich oder andere per Kräuter heilten, als Hexen® auf dem Scheiterhaufen ihr klägliches Ende fanden.

Aber genug mit dieser vermeintlichen Polemik.
.
Deinem 2. Satz entnehme ich, dass Du eigentlich gar nicht mit dem Konsum von Opis aufhören möchtest.
Und DIES ... ist nichts "Schlimmes" und hat sehr wahrscheinlich auch nichts mit "Suchtverhalten" zu tun, auch wenn gewisse Kreise einem das gebetsmühlenhaft permanent zu indokrinieren versuchen.

Du hast - wie viele andere - lediglich eine für Dich adäquate Medizin entdeckt.
Eine Medizin, die Dein Wohlbefinden fördert.
Eine Medizin, die im übrigen pharazeut. rein und in konstanter Qualität verabreicht, KEINERLEI schädliche Side Effects hat.
Eine Medizin, die allerdings "verboten" ist
und damit müssen leider alle Opioid_Bedürftigen ... leben (?)

Die Pharma-Industrie jedenfalls lebt sehr gut damit.
They live by this law, ... WE DIE BY !!

.
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Fern-Ost
Beitrag 3.10.2011, 04:20
Beitrag #32


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@Polatom,
hast Du unterlagen zum Topic Ibogain und Ketamin?
Ibogain
Ibogain
Ketamine
Besuche meine Interneteite

Da ist noch viel mehr, musst du, wenn du denn gewillt bist, einfach einmal suchen!
Das ist mein Blog, ich weiss nicht ob ich diesen weiterfuehre- es ist einfach zu Zeitintensiv
und Drogen spielen nur noch eine sehr untergeordnete Rolle in meinen Bewusstsein,
dennoch zeigen mir Mails das da ein grosser Bedarf besteht den Foren nicht befriedigen koennen!

ZITAT
1.Die Nebenwirkungen ein ziemlich unkalkuliertes Risiko

Das ist der Konsum einer "Strassendrogen auch,
sogar in einen viel groesseren Massstab druffi.gif
ZITAT
2.Der "Betrug" für unser Hirn doch zu offensichtlich,dies mit der "eigentlichen" Sucht zu verknüpfen

Das muss man einfach einmal ausprobieren,
das Thema "Opiate/Opioide ist einfach viel zu wenig erforscht und es gibt vielerlei unentdeckte Felder!

Und verwundere Dich nicht ueber den Ton zwischen Shark und mir,
der Kanarische Tanzbaer braucht eigentlich Liebe und Zuneigung
aber hat es nicht gelernt sich diese zu besorgen troest.gif

@ Shark, das ist nicht "Vermeintliche Polemik" das ist die pure blacklol.gif
Aber auch egal denn du lernst es nie, dein Blick ist einfach zu egozentrisch, naiv und verbittert,
ausserdem gehst du schon wieder einmal, wie so oft, ins Off-Topic, hier dreht es sich nicht
um die Legalisierung von Heroin sondern um "das Gehirn im griff der Sucht",
es waere mehr als nett von dir dies zu beruecksichtigen bevor du, wieder einmal,
diesen Topic hier zerstoerst!

PS: bist du noch nicht evakuiert?
Viel glueck!


Der Beitrag wurde von Fern-Ost bearbeitet: 3.10.2011, 04:31


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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 15.12.2017 - 05:10