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extrackt
mojo
Beitrag 22.7.2009, 14:31
Beitrag #1


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hi
ist es möglich aus mohnkapseln ein extrackt zu machen was spritzbar ist?
Also ohne verunreinigungen?
Und wenn wie? ,die tinktur wird ja noch zu unsteril sein !
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Fern-Ost
Beitrag 23.7.2009, 03:41
Beitrag #2


FOF strong addicted
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Beiträge: 1241
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Roflmao

narf.gif (sorry fuer meine Arroganz!)

Der Beitrag wurde von Fern-Ost bearbeitet: 23.7.2009, 03:42


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Sonne
Beitrag 23.7.2009, 09:26
Beitrag #3


FOF alltime on
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Beiträge: 1549
Beigetreten: 20.9.2004
Wohnort: In meinen Träumen
Mitglieds-Nr.: 165



Sorry Mojo,

aber diesen Thread muss ich schließen, weil Fragen zur Herstellung wie Deine hier im FOF aus rechtlichen Gründen nicht möglich sind. Siehe dazu auch nochmal unsere Bedingungen.

LG, Sonne


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Es ist nicht die Sehnsucht nach dem Tod...
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NIRVANA
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Fentanyl
Beitrag 11.8.2009, 03:28
Beitrag #4


FOF founder
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Beiträge: 2052
Beigetreten: 13.12.2003
Wohnort: Hessen
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Hinzufügen möchte ich noch, dass aufgrund der vielzahl enthaltener Alkaloide schon oral eingenommenes Rohopium im Gegensatz zu z.B. pharmazeutischem Morphin extrem Nebenwirkungsreich ist, was histaminerge, krampffördernde, plattmachend-dämpfende und obstipierende Effekte angeht - i.v. geben würde ich das niemals - wenn überhaupt dann müsste man erst einen Wirkstoff (z.B. Morphin) daraus isolieren und aus diesem dann eine Präparation, die sich zur i.v.-Injektion oder -Infusion eignet, herstellen. Dabei ist u.a. zu beachten (dies soll keine Anleitung sein, nur ein kleiner Wink mit dem Zaunspfahl, dass dazu zwar keine Hightech-Ausrüstung - wohl aber profunde Fachkenntnisse und einiges an Laborerfahrung (in einem richtigen Labor, nicht in ner "Drogenküche") erforderlich sind, schließlich ist es nicht ganz unwichtig, nach der Herstellung verschiedene Laboruntersuchungen an Proben der fertigen i.v.-Lösung durchzuführen, um sicherzustellen, dass da nicht irgendein Mist drin ist, denn selbst dem kompetentesten Menschen kann ein Fehler unterlaufen - bei Pharmaunternehmen werden ständig stichproben der laufenden Produktion genommen und analysiert - da geht keine charge raus ohne freigabe von der Qualitätssicherung.

Damit eine Lösung prinzipiell (peripher-)i.v.-zulässig ist, muss sie: -
- steril und pyrogenfrei sein
- frei von Partikeln über 0,2 µm sein
- frei von Stoffen sein, die bei v.a. peripherer Gabe die Venenwände reizen
- frei von Stoffen sein, die durch ihre Eigenschaften direkt Gewebe zum absterben bringen (z.B. durch extreme Vasokonstriktion)
- in ihrer verabreichten Konzentration möglichst kompatibel mit den biologischen Eigenschaften des Blutes sein

Mehr fällt mir momentan nicht ein, aber ich werds bei Gelegenheit ergänzen. Hinzu kommen zudem die pharmakologischen Effekte, die "Menschenkompatibel" sein müssen - ein Stoff/Gemisch, das extrem allergen wirkt, ist für die Anwendung ungeegnet, da das Risiko eines anaphylatischen Schocks viel zu groß wäre. Injektionslösung muss in Ampullen abgefüllt und danach sterilisiert werden, da sich in offen gelagerter Lösung bei normaler Raumatmosphäre binnen kurzer Zeit (dauert höchstens wenige Tage) Bakterien und oft auch Pilze ansiedeln - das passiert auch bei Behältnissen die mehrfach geöffnet und wieder verschlossen werden durch den Luftaustausch!

Also - nich mit sowas rumspielen - wenn überhaupt dann oral nehmen und auch da die Nebenwirkungen und die eigene Anamnese berücksichtigen.

Ich persönlich finde Opium viel zu unspezifisch und es ist ein heiden Aufwand, die ganzen Nebenwirkungen brauchbar zu eliminieren - da bleib ich lieber bei der pharmazeutischen Auswahl - die ist zwar auch nicht ohne, aber viel professioneller und sicherer zu handhaben, wegen einzelstoffen und weil man den genauen Wirkstoffgehalt kennt...

MfG, Fenta


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..:: I'm back, recovered. Escaped from MDPV hell, although this was by far the best stimulant drug I've ever taken ::..

[Wo Inkompetente grenzenlos herrschen, herrscht auch grenzenlose Inkompetenz...]
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