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Lust auf Opi's
codi84
Beitrag 6.9.2011, 19:01
Beitrag #1


newbie


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Beiträge: 2
Beigetreten: 6.9.2011
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hey!

Ich bin neu hier im Forum. Ich hab eine Menge Erfahrung mit allen möglichen Drogen, nur durch ein paar Horrortrips, bzw. Angst vor Psychosen von MDMA/Speed/Kokain, etc.; bin ich nun auf den Geschmack von Opioiden gekommen.

Da ich mit meinem Rücken Probleme habe, bekam ich vor ca. 2 Jahren Tramadol verschrieben, was sich dann einschlich und im mehrmals täglichen Konsum endete. (Dann hab ich damit Schluss gemacht und seitdem das Zeug nie wieder angerührt!). Nach ca. 1 Woche depremiert-sein kam jetzt ca. 6 Monate später das neue Opi.

Mein Arzt meinte DHC sollte ganz gut sein.
So nunja, wenn man die zerkaut und mit Alk mischt, fahren sie ganz gut.

Meine Frage nun, ist es problematisch, wenn ich ca. 2-3x/Woche (und das strikt, ohne hochzufahren) DHC konsumiere. (hilft ja auch ganz gut gegen Schmerzen!!) ?

Außerdem bekam ich auch massenhaft Tetrazepam verschrieben, was ich nun auch auf ca. 2-3x/Woche reduziert habe.

Ich muss dazusagen, ich war nie voll auf DHC oder Benzos, also immer max. 4-5x/Woche für ca. 10 Monate.

Eine weitere Frage wäre noch, woher kommt dieser Drang, am WE unbedingt nach Feierabend am Freitag sofort 1 DHC zu zerkauen? und mit Bier runterzuschlucken? und nach relativ viel alkohol dann Benzos dazu und irgendwann einschlafen. (Herrlich sowas)...

Wie kann ich diesem Drang entgehen??
Denn ich merke schon, dass mein Körper mehr möchte, bzw. ich sehr oft über spontanen Zusatzkonsum nachdenke (weil ja gerade der Geburtstag ist, die Feier, ich nen stressigen Tag habe, ne Prüfung gut verlief, etc.zwinker.gif

Dazusagen muss man noch, dass es DHC mit 90mg entsprechend 60mg DHC - trat oder so sind.
Normale Dosis ca. 1-2,5 DHC 90 Tabletten und ca. 10-20mg Valium bzw. äquvivalent dazu ein andres Benzo.

Und ja vor kurzem fand ich raus, dass ca. 4 Tabletten DHC 90 zerkaut einen in so ein Tagtraum ähnlichen ZUstand bringt. Alter, war dass geil... Bin stundenlang im Bett gelegen, wach/schlafend und irgendwann aufgestanden und war den ganzen Tag danach, trotz nicht schlafen extrem gut drauf.
ist das das sog. nodden????
Warum kommt das erst ab einer hohen Dosis?

Was würdet ihr mir raten?


lg
codi85
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PolaTom
Beitrag 6.9.2011, 22:15
Beitrag #2


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Was Ich Dir rate,mit sehr viel Opioid-Erfahrung, wirst Du Dir sicher denken können! cop.gif

Wenn Du ein noch intaktes soziales Leben gegen ein ,im Vergleich zum Genuss,Leben mit unendlich scheinenden Problemen und Hindernissen,bis hin zum psychischem Zerfall,eintauschen willst,lass Dich darauf ein! noplan.gif

Ansonsten sieh zu,das Du noch ganz schnell die Kurve bekommst und das mein Ich ehrlich! dagegen.gif

Mir hat im Grunde genommen der Bericht dieses russischen Arztes,der mit einer angeblichen "Wundermethode" Opioidsuchtkranke heilen will,sehr gut im Bereich "Erklärung der Sucht" gefallen.Wenn Ich diesen hier noch einmal finde,werd Ich Ihn anhängen,denn dort ist die Rede davon,was Du Dir alles verbaust und zerstörst und das Dein Leben lang!!! licht.gif

Nur darüber solltest Du Dir im "KLAREN" sein und nicht auf so neumodische Szenebeschreibungen wie "Nodding" und dergleichen hören.Sinn gemäss bedeutet dies übersetzt eigentlich nur "Kopfwackeln" und beschreibt den Zustand eines, meist auf Opioiden und Benzos "breiten" Süchtigen,der sich in einem Wachkoma ähnlichen Zustand befindet und bei dem es zu Selbsterfahrungen kommen kann,die mit Nahtoderscheinungen zu vergleichen sind(zb. Seele verlässt den Körper).Ich habe das auch gehabt,mich für interessiert und allerdings schon hochinteressante Berichte und Beiträge zu Studien gelesen,die alle samt eine wissenschaftliche Nachweisbarkeit verneinen und davon sprechen,das das Gehirn einfach unterversorgt wird und es dabei zu Halluzinationen kommt. klugscheiss.gif

Willst Du also Dein Gehirn und Deine Psyche dauerhaft für ein "Trugbild" in Deinem Kopf schädigen? trippy.gif piep.gif

Na dann los......oder doch besser nicht! zwinker2.gif

Der Beitrag wurde von PolaTom bearbeitet: 6.9.2011, 22:18


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LG,Tom!
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codi84
Beitrag 11.9.2011, 02:34
Beitrag #3


newbie


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Hi!

ja also ich hab jetzt gedacht ich werde versuchen es n bisschen zu reduzieren....

neuer plan ab Montag: max. 2x/Woche benzos und max. 3x/woche DHC und max. 3x/woche alkohol...

und wie lang soll ich das so lassen und wann wieder reduzieren??


lg

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PolaTom
Beitrag 12.9.2011, 09:31
Beitrag #4


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Hallo,
Pläne machen ist ja ganz gut,doch aus Erfahrung heraus weiß Ich,das dies oft zu einer ausgeprägten Sucht mit dazu gehört und meist das scheitern schon vorher in diesen Plan unterbewusst mit eingebaut wird.
Hat alles mit dem "Belohnungssystem" zu tun ,denn auch negativer Erfolg gehört mit zum "belohnen",auch wenn sich das aus dem allgemeinen Sprachgebrauch nicht gleich schliessen lässt.

Ich kann Dir nur raten,Dich
1.Mit Sucht im allgemeinen
2.dann mit den von Dir gebrauchten Stoffen
3. und schließlich auch mit Dir selbst
auseinander zu setzen,wenn Du ernsthaft an einer Verbesserung Deiner Situation interessiert bist.

Dann werden sich Wege von allein aufzeigen.Bei all dem sind Dir sicher hier einige behilflich.

Ich kenne Dich nicht gut genug,als das Ich Dir hier "ad hoc" auf Dich gut zugeschnittene Hilfen anbieten könnte.
Zu einer umfangreichen Anamnese gehört da weit mehr.Ich kann Dir nur raten,Dir einen Arzt und eine psychosoziale Betreuung Deines Vertrauens/Deiner Wahl zu suchen,um so etwas das erste Mal zu machen.

Fachleute findest Du bei Deiner örtlichen Drogenberatungssstelle,die können Dir auch mit Ärzten weiterhelfen.Aber Du sagst ja,das Dein Hausarzt schon Bescheid weiß.

Ich kann und darf Dich eigentlich gar nicht "umfangreich" beraten,auch wenn Ich das erfahrungsgemäß könnte,verstehst Du?

Alle Anzeichen bei Dir sprechen darauf hin,das Du "Suchtstrukturen" zeigst,in dem Du schon viele einzelne Mittel ausprobiert hast,es zu einigen Erfahrungen,wie auch Ängsten gekommen ist,die Dich haben an Dir und den Stoffen zweifeln lassen und Du nicht ganz ohne kannst und Deine Grenzen auslotest.

Ich möchte Dir dazu eins sagen:
Der Entzug von den Stoffen in Deiner Phase,so weit Ich das hören konnte,wird bei Dir das geringste Übel sein.Ich habe in meinen ersten Jahren mit "Leichtigkeit" Entzüge von "gutem" Heroin gemacht und war eine ganze Zeit "Wochenendjunkie"!Ich wünschte Ich hätte damals mehr Unterstützung oder eine sinnvolle Gesamtperspektive gehabt,die mich noch auf einen anderen Weg geleitet hätte.
Ich möchte Dir das auch sagen,um Dir Mut zu machen.Vor allem Mut,um noch die Kurve zu bekommen und es anders zu versuchen!!!
Daher auch mein ausführliches Plädoyer nach Deinem ersten Beitrag.
Das sollte keine Standpauke sein!
Versuche zu ergründen,was Dich dazu bewegt ein Mittel zu "missbrauchen"?Daher die ersten 3 Tips!
Und denke daran,das es mit jedem verlorenen Tag schwerer für Dich werden wird.

Noch ein Tip:
Lass die Benzos,vor allem in Kombination Alkohol oder DHC.....das wirkt auf meine letzte Empfehlung wie ein Multiplikator/Maximalbeschleuniger!!!Wenn Du arg dran gewöhnt bist,schleich Sie aus(langsames Absetzen),aber befrag Deinen Arzt dazu unbedingt!!!

An Opioiden sterben die wenigsten,allerdings am Mischkonsum gerade von diesen 2 Komponenten,glaubs mir!

Viel Erfolg und Liebe Grüsse,Tom!


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LG,Tom!
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