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Medizinische Versorgung bezogen auf Analgesie/Narkose, bei Substitutionspatienten/Abhängigen?
Tramadol0r
Beitrag 9.10.2006, 23:32
Beitrag #1


FOF alltime on
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Hallo wink.gif

Ich habe mich heute mal gefragt, was wäre, wenn ich in einen schweren Unfall verwickelt wäre.
Der Notarzt würde kommen, ich hätte starke/stärkste Schmerzen oder ich wäre bewusstlos, müsste aber dringend operiert werden.
Wie wäre das denn nun, wenn ich zum Beispiel 8 mg Buprenorphin/Tag nehmen würde? Könnte ich noch ausreichend analgesiert werden, was wäre wenn eine Narkose notwendig wäre?
Erstens ist die Frage, in wieweit der Arzt das weiss, dass ich Substanz X - Abhängig bin?
Zweitens was blieben denn für Möglichkeiten offen? In meinem Fall Buprenorphin geben / Dosis erhöhen?Bei einem anderen Opioid würde ich doch höchstwahrscheinlich sehr schnell eine Atemdepression bekommen?
Langfristig ist es klar, dass ich wohl von Subutex auf ein anderes Opioid umgestellt werden würde. Aber das würde gute 2-3 Tage dauern, bis ich wieder vollständig schmerzfrei wäre.
Naja, sind halt so Gedankenspielereien. Hab ich mir heute mal so überlegt....

Tramadol0r
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oxygesic
Beitrag 10.10.2006, 15:41
Beitrag #2


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hi,

wenn du in einer substitution mit subutex oder mit einen anderen opioid/opiat bist,
bekommt man vom doc eigentlich so einen opiat-ausweis.
in dem opiat-ausweis steht dein name mit dem medikament und die dosierung drauf
und welcher doc dich behandelt.ich finde so einen ausweis als sehr wichtig.
diabetiker bekommen auch so einen ähnlichen ausweis,wo dosis,welches insulin u.s.w. drauf steht.
ich bin schmerzpatient und habe auch so einen ausweis,den ich immer bei mir tragen muss.
ich würde dein doc mal fragen,ob er dir auch einen austellt.
solltest du dir die opiate ohne ärztliche verordnung einehmen,also for fun d.gif ,
dann würde ich mir einen selbermachen und den bei mir in der geldbörse reinlegen.
so könnten sie bei einen unfall sehen,was du dir für medi´s einwirfst.
denn ich denke mal,wenn man einen unfall hast,in der du bewustlos bist,
werden die bei dir als erstes in der geldbörse sehen um auch daten zu deiner person zu bekommen.

also so würde ich es machen oder hab ihr andere vorschläge ???

gruss
oxy
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FDC4000
Beitrag 11.10.2006, 04:03
Beitrag #3


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Könnte aber bei ner Personenkontrolle der Polizei böse ausgehen. Denke die werden einen jedesmal gleich nach Drogen durchsuchen wenn sie so n Zettel sehen der selbst gemacht ist.
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Tramadol0r
Beitrag 11.10.2006, 06:35
Beitrag #4


FOF alltime on
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ZITAT(FDC4000 @ 11.10.2006, 05:03) *
Könnte aber bei ner Personenkontrolle der Polizei böse ausgehen. Denke die werden einen jedesmal gleich nach Drogen durchsuchen wenn sie so n Zettel sehen der selbst gemacht ist.


Das habe ich mir auch gedacht. Das Risiko ist mir dann einfach zu hoch, auch wenn es grundsätzlich ja wirklich ganz vernünftig wäre, solch einen Zettel mit sich zu führen. Kann ich nur drauf spekulieren, dass ich es im Falle eines Notfalls noch fertig bringen würde, die "Details" mündlich zu verkünden. Andernfalls...
selbst wenn ich nicht mehr ansprechbar wäre, würden die Ärzte im Krankenhaus merken dass ich Schmerzen habe? Am Puls/EKG etc. ?

Tramadol0r
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c21h23no5
Beitrag 19.10.2006, 07:40
Beitrag #5


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Solche Ausweise bekommt man als Schmerzpatient - ich habe auch einen - bei dem Cops habe ich da keine Probleme, bei Ämtern denken die gleich "Hilfe, ein Junkie will uns überfallen ..."

Wenn Du so'n Ausweis bekommst, steht da ja drin, was Du bekommst und wenn da Mertha / Pola / Subu drauf steht, wird jeder Cop misstrauisch.

Als ich mal von Cops in 'ner anderen Stadt den Ausweis gezeigt habe, haben mich die (sorry, aber es waren welche) Drecksäcke zwar in Ruhe gelassen, aber als ich Hilfe brauchte, haben die nur wie arogante AR******* gelächelt.

Cops sind die natürlichen Feinde von mir.



-Heroin®


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Der Mensch ist ein hervorragendes Beispiel für den oftmals grimmigen Humor der Evolution!

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_GUESTdipidowner_
Beitrag 24.10.2006, 16:11
Beitrag #6





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Ich denke zudem dass es vermutlich eh in den meißten Fällen zu einer der folgenden Situationen kommt

1. Du bist ansprechbar und kannst den Arzt darauf hinweisen, dass Du Schmerzen hast
2. Du hast unendliche Schmerzen kannst es aber Deinem Arzt nicht mitteilen ... wirst aber nach recht kurzer Zeit aufgrund der hohen Schmerzbelastung bewusstlos und wirst Dich hinterher niocht mehr allzu gut dran erinnern. zwinker.gif
3. Du bist so schwer verletzt, dass Du eh keine Schmerzen mehr spürst, weil Du bewusstlos bist. Vielleicht wäre ein Pass in einer solchen Situation hilfreich, aber die Ärzte werden in der Hektik versuchen Deinen Kreislauf zu stabilisieren und alle lebenswichtigen Funktionen zu erhalten. Ich bezweifle dass in dem Moment jemand in das Portmonaie oder so guckt... sofern es nicht gerade direkt greifbar ist...

Und zu guter letzt garatiert es noch nicht eine richtige Behandlung wenn die Ärzte Bescheid wissen. Bei meinem letzten Akut-Krankenhaus Notfall Event habe ich vorher zwei Tillidin genommen gehabt und die Ärzte auf die Stärke meiner Schmerzen hingewiesen... dennoch musste ich oft nachhaken und es hat eine ganze Zeit gedauert bis ich einigermassen schmerzfrei war...

Wenn Du Glück hast kommt als Ersthelfer kein Arzt sondern jemand aus dem Forum! hehe.gif
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Tramadol0r
Beitrag 24.10.2006, 18:50
Beitrag #7


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ZITAT(dipidowner @ 24.10.2006, 17:11) *
Wenn Du Glück hast kommt als Ersthelfer kein Arzt sondern jemand aus dem Forum! hehe.gif


Ja, das wäre ulkig hehe.gif
Musste grad echt schmunzeln!

Tramadol0r
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Poppy Wizard
Beitrag 27.10.2006, 20:17
Beitrag #8


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aaaall coooppps aaare xxx.

(jaja sie machen ihren scheiß job...besser maschinen einsetzen, da wäre jedem geholfen. polizisten sind nicht alle nett !!!!!)

edith by mod: diese meinung entspricht nicht der haltung des fof. bitte in zukunft bedenken, dass hier *jeder* mitlesen kann und wir nicht die wilhelminische parole vertreten, "viel feind, viel ehr!".
huxley

Der Beitrag wurde von Huxley bearbeitet: 28.10.2006, 10:11


--------------------
Doch am Ende bleiben wir, ein Strick,
Zwei Gelsen und ein Zaubertrick.
Die Gelsen kleben an der Wand,
Der Strick verbindet Hand mit Hand,
Und durch den tollen Zaubertrick
Geht's ab in's Traumland: Klick.
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Poppy Wizard
Beitrag 31.10.2006, 19:21
Beitrag #9


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fakt ist: die maschine hat keine gefühle.
und gefühle sind fehl am platz
bei bu...ähm...polizeibeamten d.gif
die führen dann zu vergewaltigung und vielen anderne unschönen dingen,
für die niemand bestraft wird.....interessiert ja auch niemanden wenn irgendwo einer junkie hure mal gehorsam eingeprügelt wird, nech ? aber auch größere verbrechen....ja...

und da die maschinen sache etwas utopisch scheint: ich bin für eine (verstärkte) innenrevision, so wie man es jetzt in amerika ansetzt. hoffentlich wirds was...

Der Beitrag wurde von Poppy Wizard bearbeitet: 31.10.2006, 19:22


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Doch am Ende bleiben wir, ein Strick,
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Beitrag 2.11.2006, 12:07
Beitrag #10





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ZITAT(Poppy Wizard @ 31.10.2006, 19:21) *
ich bin für eine (verstärkte) innenrevision, so wie man es jetzt in amerika ansetzt. hoffentlich wirds was...


völlige zustimmung, bei mir rennst du da offene scheunentore ein. zwinker.gif

nur dürfen wir hier nix dulden, was herrn wachtmeister oder den internetblockwart xy sauer macht.



greetz!

huxley
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_GUESTdipidowner_
Beitrag 3.11.2006, 15:08
Beitrag #11





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Das Ganze ist auch ein zu umfangreiches Thema wenn man es diskutieren wollte.

Es gibt sicherlich vieles zu verbessern auch ich habe meine Erlebnisse mit der Polizei(t) gemacht von denen mal zwei "Gesetz" spielen wollten/mussten... (gut der eine war sauer, weil er einsehen musste dass er an diesem Tag bei einem anderen gegenüber aufgrund seiner "Routine" hätte sterben können... lange Geschichte)... dennoch war das Verhalten unangemessen, aber ganz grundlos wurde ich nicht kontrolliert und somit kann ich mich nicht beschweren.

Heute habe ich die Reife um mit den meissten vernünftig auszukommen. Ein bestimmtes Geschick voraussetzend kann man nämlich auch den Polizisten eine ganze Menge ärger machen, natürlich auch nur wenn sie sich wirklich falsch verhalten haben.

Trotzdem ich manchmal zwischen den Fronten stehe gebührt vielen die diese "Drecksarbeit" machen mein Respekt... und somit möchte ich darauf hinweisen dass man das Ganze vor irgendwelchen Ausrufen etwas tiefgründiger betrachten muss...

Ach ja zum Maschinenvorschlag... denkt mal drüber nach wie die "agieren" würden... strikt nach Muster und demnach null Toleranz oder Verhandlung... erst denken dann meckern bitte!

Der Beitrag wurde von dipidowner bearbeitet: 3.11.2006, 15:10
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Tramadol0r
Beitrag 3.11.2006, 16:52
Beitrag #12


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Irgendwie sind wir mittlerweile schon seit laengerem total off-topic zwinker.gif

Wenn wir schon off-topic sind:
Wieviel mg enthielt denn damals ne "gute" Ploerre (also BM) an Morphin?
So 250 gramm MM wieviel mg Morphin wird der wohl enthalten haben?

--------> Habe recherchiert. Waren rund 80 mg.

Tramadol0r

Der Beitrag wurde von Tramadol0r bearbeitet: 10.12.2006, 19:31
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c21h23no5
Beitrag 10.12.2006, 23:08
Beitrag #13


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Polizisten werden absolut konditioniert. Sie lernen in ihrer Ausbildung nicht nur, dass Argumente an ihnen apprallen als hätten sie einen 10m dicken Stahlbeton - Schutzmantel.
Manchmal ist es sicher notwendig, wenn sie deeskalierend auf involvierte Personen treffen, dass geht aber Einsatzkräften der SEKs MEKs ... GSG9 voll am Arsch vorbei.
Sie werden auch darauf geschult, wenn sie Gewalt einsetzen dürfen, diese auch sehr effektiv einzusetzten, der finale Rettungsschuss ist da nur ein persönliches Highlight für den vollstreckenden Beamten (Wie auch bei Soldaten sind Kriegsfilme, Filme mit Arnie Black'n'Decker aber auch Ballerspiele das, was für normale Menschen Pornos sind.)

Geschult wird in der Polizeischule, ein Standartwerk ist Krauthan: "Psychologisches Grundwissen für die Polizei"

ZITAT
Glücklicherweise gibt es dafür inzwischen eine Reihe von Fachbüchern, die sich vor allem dem psychologischen Grundwissen der Polizei widmen. Eines der erfolgreichsten Bücher auf diesem Gebiet, weil bereits seit 1990 konzipiert und inzwischen in 4. vollständig überarbeiteter Auflage erschienen, ist das Lehrbuch des Diplom-Psychologen Günter Krauthan von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern (Fürstenfeldbruck), Fachbereich Polizei. Man sieht es diesem Buch schon beim Durchblättern an: geschrieben von einem psychologischen Experten und Fachmann für die „öffentlichen Sicherheit„, nämlich für die Polizei.


(aus einer Rezension)

Das psychologische "Grundwissen von Polizisten" dürfte allerdings anders vermittelt werden, denn dieses Sandartwerk hat für 'nen Cop in etwa die Bedeutung, die Prof. Dr. med. Volker Faust oder Prof. Dr. Klaus Dörner / Ursula Plog (rip) für z.B. Krankenpfleger hat (nein, den Tölle habe ich nicht vergessen, Tölle: "Psychiatrie" allerdings ein reines Lehrbuch, ohne das es ein derartiges Verständnis für die Patienten / Angehörigen entwickelt wie Dörner / Plog (rip) aber häufig auf psychiatrischen Stationen zu finden)

Ich habe mal zusammen mit einem ehm. Polizeischüler entgiftet (er: Alkohol), der noch wärend der Ausbildung diese schmiss (oder geschmissen wurde, da süchtig, in der Ausbildung keine Chance) der allerdings nicht aggressiv über die Cops und die Ausbildung herzog, man merkte ihm sein antrainiertes Potential an, er war selbst in dieser Situation noch fähig - allerdings sehr kritisch - über seine - über die - Ausbildung zum Cop zu berichten und bestätigte mein Vorurteil, dass Cops in der Ausbildung völlig konditioniert werden.
Ich habe im Rahmen einer Gedenkveranstaltung - dem Nationalen Drogentoten Gedenktag (jedes Jahr am 22.Julie) mit einem Cop geredet. Es war interessant - er merkte nicht, worauf ich hinaus wollte, ich wollte im Grunde das hören, was er auch sagte, in allen möglichen Variationen, es ging um die Behandlung von Junkies durch die Polizei. Er antwortete so aalglat wie ein Politiker, ohne selbst zu realisieren, dass er so antwortet, weil er darauf trainiert war, unfähig in eine Diskussion einzusteigen, ohne eigene Meinung, letztlich als Mensch eine Marionette. Aber in einem hierarchischem System, in dem es - noch anders als in einem freien Wirtschaftsunternehmen - nur nach Befehlen geht und sich Cops immer auf diese berufen können (wie früher die "Ich war kein Nazi und habe nur Befehle ausgeführt" Nazis, ohne generell Cops als Nazis zu difamieren, dass wäre falsch.)

Man möge mir meine Einstellung verzeihen, aber ich habeden deutschen Herbst noch erlebt, ich war 15 Jahre und sehr idealistisch, war sogar JuSo aber kein Anarchist - was damals Mode war.

Ich habe erlebt, wie ich angehalten wurde, als ich 'nen Job hatte, bei dem ich Rollsühle und so zu den Patienten brachte, war'n Sanitätshaus, damals hatte jemand bei den Demos gegen die Startbahn - West in FfM - einen Cop erschossen (ich billige absolut keine Gewalt!) und wurde angehalten von Cops, mit MGs, die jünger waren als ich aber emotional so aufgeladen, als wäre es deren Bruder gewesen, der erschossen wurde, solche aggressiven Cops haben im deutschen Herbst schon mal OttoNormal@Bürger.de mit so'nem MG erschossen, weil sie zu spät bremsten, die Hände falsch hielten ... damals wurde die ganze Republik unter generalverdach gestellt, wie es heute, technlogisch, weitergeführt wrd. Damals gab es in dem alten - und besten jemals in .de erschienen Sartiere - Magazin "Pardon" den Satz: "Nach jedem Terroranschlag wird die Freiheit beschworen ... und eingeschränkt! ... in diesem Sinne ...


sorry für dieses sehr OT - Posting, musste ich aber mal loswerden.

Heroin®


Edit: Wer den neusten Stand wissen möchte: Schäuble sagt's Euch

Der Beitrag wurde von c21h23no5 bearbeitet: 10.12.2006, 23:50


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Fern-Ost
Beitrag 14.12.2006, 04:51
Beitrag #14


FOF strong addicted
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Treating Chronic Pain in MMT Patients

Effective treatments for either acute or chronic pain in patients attending methadone maintenance treatment (MMT) programs continue to be debated. A recent article in the Spring 2006 issue of AT Forum [1] discussed the use of opioid analgesics for the treatment of acute pain in MMT patients, and recommended short-acting agents.

However, that article did not address effective treatments for patients in MMT who experience chronic pain. Regarding that, for this current article, AT Forum interviewed Philip Paris, MD, a clinician with 20 years of experience providing family practice care for patients in an MMT program. He shares his views about appropriate analgesic therapy for chronic pain in this patient population.
Long-Acting Opioid Analgesics Are Best

The treatment of pain – acute and chronic – in MMT patients is so widely debated that experts cannot even agree on the prevalence of it in the chemically dependent patient population, a subject addressed in previous articles in AT Forum (Winter 2004 [2] and Summer 2005 [3]).

Some recent studies estimate the prevalence of chronic pain – lasting 3 months or longer – among patients in MMT programs to range from 37% [4] to 55%.[5] These figures suggest that a much larger percentage of MMT patients experience chronic pain than in the general population; estimated to be approximately 23% of adults in the U.S. with chronic pain.[4]

Chemically dependent persons who experience chronic pain seek relief for it like any other patients would. However, because they have a past history of substance abuse, MMT patients cannot always get their pain medication needs met, particularly if those needs are for long-lasting pain.

As former Director of Medical Services at the Mount Sinai Narcotics Rehabilitation Center in New York City, Paris routinely treated MMT patients in chronic pain with a long-acting opioid, such as morphine sulfate in slow-release tablets, because this provides continuous relief. “Short-acting opioids offer only intermittent relief, which is insufficient for someone in chronic pain,” notes the physician who last year retired from his position at Mount Sinai after 20 years.

Although Paris acknowledges there are safety concerns regarding the potential additive effects of a long-acting opioid analgesic added to the methadone maintenance regimen for treating opioid addiction, he believes it is safe as long as the opioid analgesic is started at a low dose and gradually built up, or titrated. Additionally, patients should be observed over several visits to determine how they are responding to the medication and if they are experiencing any side effects.

He explains to patients that it will take time to build up to an adequate dose for optimal pain relief, but that this gradual approach is used for the patients’ own safety. Among the safety concerns of taking long-acting analgesics in addition to methadone are the development of respiratory depression and increased somnolence, as well as the potential for abuse.

With regard to the latter, Paris believes another benefit of using long-acting opioids is that there is less chance of them being abused by the patient or others looking to buy drugs on the street. That is because the long-acting opioids do not spike in the bloodstream (thereby producing euphoric effects) as quickly as short-acting ones, he explains.
Gradual Titration Essential

The key to using long-acting opioids safely is to titrate the dose gradually. Typically, Paris starts with a low dose of 30 mg of a long-acting morphine sulfate tablet, given twice a day. He does not increase the dose more than once a week. The maximum dose Paris titrates to is 400 mg; that is, 200 mg taken twice daily. The usual dose of methadone does not require any adjustment when initiating treatment of the patient’s chronic pain, he adds.

Titrating to an effective dose in this manner may take a month or longer, says Paris. “But as the patients are gradually getting relief from their longstanding pain problem, they’re satisfied.” Additionally, they have a physician willing to work with them, which is important because as Paris notes many MMT patients also have chronic illnesses, such as high blood pressure, diabetes, and arthritis. “These conditions require the patients’ full participation for successful treatment and if they believe in me, as I believe in them, the treatment for all their illnesses becomes much easier,” he notes.

Paris also is a proponent of using scheduled, rather than PRN (anytime as needed), dosing. “For chronic pain, you want the patient to be on a regular schedule,” he says. “You don't want him or her to have intermittent pain.”

Anti-depressants and anti-seizure drugs, which are sometimes used to help increase the effects of the opioid analgesics, are not part of Paris’ regimen, either. Not only do those have their own set of side effects, but some of the anti-seizure medications (for example, carbamazepine or phenytoin) interfere with serum methadone levels, he says. When the results of his approach are inadequate, Paris refers patients to a pain management clinic where the ancillary medications are often employed.
Breakthrough Pain Downplayed

A recent study indicated that breakthrough pain – that is, pain that overwhelms or “breaks through” the relief normally afforded by ongoing analgesics – is a problem for nearly three-quarters of patients with chronic noncancer pain.[6] However, Paris is not in favor of treating so-called “breakthrough pain.” He does not address this issue with his MMT patients because he says his goal is not necessarily to eliminate all of the pain. On a pain scale of 0-to-10, most patients start with levels of chronic pain between 8 and 10. “If we can bring that down to 2 or 3, they are happy,” he says. “And yes, they still have some aches, but those are not disabling. The pain does not dominate their lives, they can function.”

If, however, the patient is experiencing severe pain between appointments, Paris will increase the dose of the long-acting opioid. “But I do not supplement the long-acting opioid medication with short-acting analgesics,” he asserts, acknowledging that his viewpoint may depart from common practice.
Undermedication Issues

In all his years of treating MMT patients for chronic pain using long-acting opioids, Paris has not seen any patients relapse to opioid abuse. Still, the misconception that physicians can create or re-awaken a patient’s opioid addiction by treating them with opioid analgesics for pain, he believes, has led to the undermedication of MMT patients.

Another factor contributing to “opiophobia” (the tendency of providers to under-medicate patients with opioid analgesics) is that pain is subjective, requiring doctors to accept pain based on the patient’s report. Although physicians make every effort to establish the true origin of the pain, he says, it is not possible to be sure any particular patient is telling the truth.

However, Paris would rather err on the side of believing his patients. “I am not going to withhold pain treatment from all of the patients who need it just because somebody might fool me sometime,” he says.

Paris learned that lesson early in his career when he began treating a man for chronic chest pain following thoracic surgery. After two years of treatment, Paris told the patient that it was time to stop treatment, even though the patient claimed to still be in pain. Without taking into account a prior history of alcoholism, Paris took the patient off the pain medication and the man began to self medicate with alcohol. The patient ended up hospitalized with severe inflammation of the pancreas and almost died. After the patient was discharged, Paris resumed the patient’s pain management program.

How physicians view their MMT patients is critical to providing them appropriate medical care, he adds. “If you view the patient as basically untrustworthy, as somebody who is always trying to put something over on you,” concludes Paris, “then you are going to withhold many treatments, including those for pain management.”

1. Perils of pain in MMT: Updated evidence. AT Forum. Spring 2006;15(2).

2. Addiction, pain, & MMT. AT Forum. Winter 2004;13(1).

3. Pain during MMT: Is special care required? AT Forum. Summer 2005;14(3):6.

4. Rosenblum A, Joseph H, Fong C, et al. Prevalence and characteristics of chronic pain among chemically dependent patients in methadone maintenance and residential treatment facilities. JAMA. 2003;289(18):2370-2378.

5. Peles E, Schreiber S, Gordon J, Adelson M. Significantly higher methadone dose for methadone maintenance treatment (MMT) patients with chronic pain. Pain. 2005;113(3):340-346.

6. Portenoy RK, Bennett DS, Rauck R, et al. Prevalence and characteristics of breakthrough pain in opioid-treated patients with chronic noncancer pain. J Pain. 2006(Aug);7(8):583-591.

See also: Olsen Y, Alford DP. Chronic pain management in patients with substance use disorders. Adv Stud Med. 2006;6(3):111-123. Available online at: http://www.jhasim.net/files/articlefiles/p..._6_3_pOlsen.pdf. Access checked 8/25/06.


Ich hoffe es konnte dir ein wenig helfen, ueber Reaktionen bin ich dankbar!

Der Beitrag wurde von Fern-Ost bearbeitet: 14.12.2006, 07:22


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nifedmybi
Beitrag 20.8.2012, 17:42
Beitrag #15


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Soon autumn, hurry to say goodbye to summer!).
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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 15.12.2017 - 05:16