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behandlung von rückenschmerzen, ... von mehr abhängig als nur der schmerz-intensität...
soma
Beitrag 15.5.2007, 16:32
Beitrag #1


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ich hoffe ist hier in der richtigen area...

ValoronN's zitat
"Ich habe nur leider die Erfahrung gemacht, daß viele Bekannte von mir, schwerkrank und vor Schmerzen nicht mehr voll bewegungsfähig, von Opioid-ängstlichen Ärzten maximal Ibuprofen (bei nem Bandscheibenvorfall, das muß man sich mal überlegen!!!) oder andere NSAR bekommen"
ist mir etwas ans herz gegangen, da ich solche erfahrungen auch schon selbst gemacht habe/gerade mache. in meinem fall denke ich aber kenne ich die gründe für das handeln meines (eigentlich sehr guten) arztes.
ich wüsste einfach mal gerne eure meinung dazu.

ich fang mal von vorne an (versuch mich aber kurz zu halten, keine sorge smile.gif )

ich hatte so mit 14/15 jahren ein paar monate am stück immer mal wieder tierische schmerzen am kreuzbein. immer nur ein paar sekunden bis max. eine minute, und ungeregelmäßig, nicht jeden tag, aber meist schon mehrmals die woche. die schmerzen waren wenn auch kurz jedes mal so schlimm, dass ich teilweise mitten auf der straße einfach umgefallen bin und mich nicht mehr bewegen konnte ohne dass die schmerzen nicht noch schlimmer wurden (und faktisch bedeutete das ich konnte mich gar nicht mehr bewegen, denn noch schlimmer war nicht mehr auszuhalten). ich hab das die ersten ein/zwei wochen mehr oder weniger zu ignorieren versucht, weils eben nur so unregelämßige kurze schmerzschübe waren, hab gehofft, das geht von allein wieder weg. gings aber nicht. bin dann damit zum arzt (das war damals der vater von meinem hausarzt jetzt).
der konnte sich das nicht erklären, meinte es wäre wohl eine temporäre neuralgie und hat mir ne kombi aus pcm und vit. b6 *ächz* verschrieben. das hat absolut gar nichts geholfen, ich bin dann nochmal hin, aber er meinte nur ich soll die halt mal weiter nehmen und das wird schon. die folgenden paar monate waren was schmerzen angeht die schlimmsten in meinem leben. im nachhinein ist mir klar, ich hätte den arzt wechseln müssen, aber ich war da gerade erst 14, hatte auch keine ahnung von nix und mit eltern konnte ich nicht reden...
naja das ging dann also noch eine weile, wurde aber so nach 4 monaten immer besser, kam dann nur noch ganz selten mal vor und war schließlich komplett verschwunden...in den letzten jahren hatte ich ab und zu nochmal diesen stechenden schmerz im kreuzbein, aber relativ selten und immer nur ganz kurz... solangs nicht häufiger wird kann man mit leben
ungefähr ein halbes jahr später fing das dann mit den rückenschmerzen an, wurde in den nächsten jahren immer schlimmer. inzwischen hab ich die ständig, je nach tageszeit und situation mal stärker, mal schwächer (abends besonders arg)... habe aber keinen zusammenhang zwischen den rückenschmerzen und den schmerzen am kreuzbein damals gesehehn, war ja eine ganz andere art von schmerz. war ich trotzdem mal wg beim arzt, wurde aber nicht wirklich ernst genommen... war ja auch noch sehr jung.. beweg dich was mehr usw... das wars
war dann letztens wg meiner seltsamen neurologischen probleme beim arzt, der vermutete einen wirbelsäulen-schaden und hat mich in die röhre geschickt. da hat ich dann herausgestellt, dass ich mal einen bandscheibenvorfall hatte (der haber mit den neurologischen schäden trotzdem nichts zu tun haben soll). tja jetzt weiß ich auch was das für abartige schmerzen damals waren. ein bandscheibenvorall, nur ist natürlich kein arzt bei nem 14 jährigen mädel auf sowas gekommen. und mir pcm verschrieben, ja danke...
naja bin dann wieder zu meinem hausarzt, diesmal zum sohn, der vater war inzwischen in rente. dem die ganze sache erklärt, ihm auch die bilder vom bandscheibenvorfall anner lws gezeigt (sieht auch wirklich übel aus), der hat mir nun ibuprofen und 10x krankengymnastik verschrieben (deshalb erinnerte mich das zitat von valoron daran)...
das hilft absolut gar nichts, aber er scheut sich offensichtlich sehr mir was anderes zu verschreiben. ich denke mal zum einen weil er weiß, dass ich psychisch nicht immer so stabil bin und zum anderen aufgrund meines alters (ich werd im juni 20). irgendwie versteh ich es auch, aber hier geht es mir wirklich nur darum diese verdammten rückenschmerzen loszuwerden. rein therapeutisch gesehen...
eigentlich vertraue ich meinem arzt, aber faktisch ändert sich an dem zustand nichts, auf dauer muss es das aber, sonst geh ich kaputt...

sollte ich mit meinem arzt nochmal reden? sollte ich zu einem anderen gehen?
das einzige was ich erwarte ist diese schmerzen loszuwerden, zumal ich mit einem bandscheibenvorfall doch auch eine eindeutige indikation habe. es ist ja nicht so, dass ich hingehn würde und dem irgendwas vom pferd erzählen (könnte). das muss doch möglich sein, dass ein arzt, auch wenn man erst 20 ist irgendwie hilft. IRGENDWIE. ich erwarte doch gar nicht dass der mir jetzt gleich opis aufschreibt, aber irgendwas muss er doch mal machen, wenn die kg nunmal echt nichts bringt.. *sfz*
was würde ihr an meiner stelle machen? bin bisschen hilflos...

______________

dieser hintergrund ist übrigens auch der der mich überhaupt zu den opis geführt hat. ich kenne einen schmerzpatienten, der fenta verschrieben bekommt, und davon mehr als er selbst braucht. die idee ist nicht von mir gekommen, ich habe ihn nie drauf angesprochen, aber er hat meine ganze rücken-geschichte mitbekommen und mir von sich aus, was von seinem fenta abgegeben. gleich als erstes direkt mit fenta anzufangen ist natürlich völlig übertrieben, ich denke mal da würden weniger potente schmerzmittel allein für die schmerzen auch reichen, aber ich hatte einfach nichts anderes. rezeptfreie bringen nichts und die einzig wirksamen schmerzmittel die ich zur verfügung hatte, war eben das fenta...
ich kann dennoch nicht leugnen dass innerhalb des letzten jahres mein fenta-konsum durchaus auch die dosen übersteigt, die zur reinen schmerzbekämpfung eigentlich genügen sollten ... aber so fings eben an.. tja...

es ist echt zum verzweifeln... jeder normale mensch, der nicht so einen depri-hintergrund hat und schon etwas älter wäre, würde bei einer solchen diagnose hilfe bekommen... nun war ich halt schon mal in der klapse, bin erst zwanzig und hatte aber trotzdem einen bandscheibenvorfall und seitdem tierische rückenschmerzen... da muss man mir doch trotzdem helfen sad.gif

________________

wie auch immer.. jetzt ist der beitrag doch etwas länger geworden, als geplant. ich weiß im moment einfach nicht was ich weiter unternehmen soll. fakt ist, dass das so definitiv nicht weitergehen kann mit den rückenschmerzen, und dieser freund auch nicht auf längere sicht sein fenta mit mir teilen kann...
also, was sollte ich jetzt machen? an dem arzt dranbleiben und dem weiter auf den wecker fallen (will ich eigentlich nicht.. möchte ja nicht den eindruck erwecken ich wäre irgendwie scharf auf medis, mir gehts hier -wirklich- nur um die schmerzen)..arzt wechseln? würden andere schmerzmittel bei mir überhaupt noch richtig wirken, jetzt wo ich ans fenta gewöhnt bin? sollte ich falls ich doch mal nen arzt finde der sich erbarmt mir was gegen die schmerzen aufzuschreiben, von meiner toleranz erzählen? ...

wäre dankbar für meinungen

grüße, soma

Der Beitrag wurde von soma bearbeitet: 15.5.2007, 16:33


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panta rhei
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Beitrag 15.5.2007, 16:45
Beitrag #2





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was du vllt tun kannst:

- bei google eine schmerzklinik suchen, die bei dir in der nähe ist
- bis dahin deinem hausarzt weiter richtig auf die nerven gehen(höflich aber hartnäckig)
- dich bzgl des fentas u.a. opioide hier im fof und im web informieren und dich selbst "therapieren", bis du prof.
hilfe bekommst.

darf ich fragen, wie man mit 14 nen bandscheibenvorfall bekommt? bist du evtl übergewichtig? nicht dass ich ich dir nicht glaube...aber krass ist es schon.


greetz!

hux

edit: http://www.uke.uni-hamburg.de/kliniken/anaesthesiologie/

Der Beitrag wurde von Huxley bearbeitet: 15.5.2007, 16:48
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soma
Beitrag 15.5.2007, 16:58
Beitrag #3


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nein im gegenteil. bin eher untergewichtig...
ich denke das ist im rahmen von meiner damaligen beziehung passiert, in welcher etwas unsanft mit mir umgegangen wurde. jedenfalls fanden in diesem zusammenhang die einzigen extrem-belastungen in dieser zeit auf meine körper statt, die so eine folge hätten haben können.... aber die genaue situation in der es passiert ist weiß ich nicht...

mit dem selbst therapieren ist etwas schwirig... das mache ich ja jetzt quasi seit einem jahr, allerdings ist genau das passiert, weswegen mein doc mir wohl solche sachen nicht verschreiben will. ich habs nicht geschafft mich längerfristig an eine (geringe) dosis zu halten und mich auf die "schmerztherapie" durch diese medis zu beschränken sondern bin da psychisch auch ziemlich drauf angesprungen, und kann inzwischen wesentlich mehr am fenta finden (genießen) als nur die schmerzfreiheit... so kams dann logischerweise zu dosis-steigerungen, abhängigkeit (psychisch bin ich das zumindest auf alle fälle, das ist kann ich nicht leugnen) .... da noch großartig medizinsich gesehn an mir rumzutherapieren erübrigt sich also irgendwie von selbst...
aber schmerzfreiheit bringt mein fenta-konsum natürlich praktischerweise trotzdem mit sich...

hm ich glaub ich sollte vllt wirklich nochmal mit meinem arzt reden...
schmerzklinik, hm daran hab ich noch überhaupt nicht gedacht... vor so etwas gruselts mir immer, ich mag ärzte nicht sonderlich, hab nicht so großes vertrauen zu den weißkitteln... na mal abwarten..

aber obs wirklich besser ist an dem arzt jetzt dranzubleiben oder ob ich mir besser einen anderen suchen sollte *grübel* ... bin so unsicher...
deiner meinung nach dranbleiben.. hmm... na zumindest nochmal ein gespräch kann ja nicht schaden.. ein versuch ist das wohl wirklich wert.. *sfz*
danke für deine tips

grüße, soma


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Ser Payne
Beitrag 15.5.2007, 17:22
Beitrag #4


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ZITAT(Huxley @ 15.5.2007, 17:45) *
darf ich fragen, wie man mit 14 nen bandscheibenvorfall bekommt? bist du evtl übergewichtig? nicht dass ich ich dir nicht glaube...aber krass ist es schon.


Leider können BSV auch schon in jungen Jahren erfolgen, ohne dass es einen äußeren, "plausiblen" Grund dafür gibt. Oft spielen erbliche Faktoren mit eine Rolle, die dafür verantwortlich sind, dass der Faserring, welcher den Gallertkern an Ort und Stelle hält, nur sehr schwach ausgeprägt ist. Die Folge: Der Kern "fällt nach vorne" - der Bandscheibenvorfall.

Aber erstmal: Hi Soma, willkommen im Club der BSVler und Schmerzpatienten hier im FOF!

Ich an deiner Stelle würde ratzfatz nen Orthopäden aufsuchen, ihm von der Geschicht erzählen und um Unterstützung bei nem Antrag auf ambulante Reha bitten.
So. Damit Physiotherapie und der ganze Kram überhaupt möglich ist, brauchst du hinreichende analgetische Versorgung plus Adjuvanzien (=Unterstützungsmedis).

Das sind:
1. ein potentes peripheres Analgetikum, ein NSAR (sehr gut lt. meiner Erfahrung: Relifex, Wirkstoff Nabumeton) in Kombi mit einem Magenschutz wie Omeprazol - trotzdem nicht länger als 2 Wochen am Stück nehmen, sonst sagt der alte Gulliver aua. Auch möglich ein COX 2-Hemmer wie Arcoxia.

2. ein Muskelrelaxans, z.B. Tetrazepam, weil durch Schmerzen die Muskeln extrem verkrampfen, was wiederum schmerzverstärkend wirkt und eine schädliche Schonhaltung fördert.

3. ein Opioid, das den Schmerz wirklich beseitigt oder zumindest stark reduziert. Bei den Schmerzen, wie du sie beschriebst, wird ein NSAR allein kaum reichen.

Wenn du Glück hast, bekommst du gleich Oxycodon, allerdings höchstens 10mg, würd ich schätzen. Sogar der Vizepräsident der Dt. Gesellschaft f. Schmerztherapie, Oliver Emrich, plädiert für den Einsatz von Oxy (allerdings nur 2 x 5mg), um weiterführende Therapien bei Bewegungsschmerz zu ermöglichen.
Wahrscheinlicher ist, du bekommst zunächst Tramadol o.ä..
Da du schon länger Fenta nimmst, das potenteste Opioid, das in der ambulanten Therapie eingesetzt wird, wird ein WHO-2er keine bedeutende Analgesie bringen, d.h. du wirst in den sauren Apfel beißen und erstmal runterfahren müssen, damit notfalls auch Tramadol hilft.

Ich würde es übrigens sein lassen, beim Hausarzt, der dich vorbelastet als psychisch labil ansieht, um Opis zu betteln. Geh lieber gleich zu nem Ortho, der dich nicht kennt, zahl die 10 € und lass dich einfach als BS-Patientin behandeln.

Alles Gute und viel Erfolg!

SP

Der Beitrag wurde von Ser Payne bearbeitet: 15.5.2007, 17:23


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Warum sollte ein Mann einer Frau einen nutzlosen Verlobungsring mit Diamant schenken und nicht eine schöne große Kartoffel, die sie wenigstens essen kann? Geoffrey Miller
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Beitrag 15.5.2007, 17:33
Beitrag #5





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ZITAT(Ser Payne @ 15.5.2007, 18:22) *
Ich würde es übrigens sein lassen, beim Hausarzt, der dich vorbelastet als psychisch labil ansieht, um Opis zu betteln. Geh lieber gleich zu nem Ortho, der dich nicht kennt, zahl die 10 € und lass dich einfach als BS-Patientin behandeln.


stimmt! vergiss was ich sagte bzgl hausarzt nerven, SP hat recht, geh zum facharzt!


greetz!

hux
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Etorphin
Beitrag 15.5.2007, 17:51
Beitrag #6


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Hi soma,

genau geh am besten zu einem Ortopäden,der von deinem Opioidkonsum und psychischen Problemen nichts weiss damit er deine BSV-Diagnose bestätigt und dich direkt mit Opioiden behandelt oder dich an einen Schmerztherapeuten überweisst,dem Schmerztherapeuten solltest du auch nicht von deinem Opioidkonsum und psychischen Problemen nichts erzählen,sonnst hast du schlechte Chancen auf eine ernshafte Schmerztherapie mit Opioiden,ist leider heut zutage noch so.Es kann sein,dass er dich gleich mit potenteren Opiaten/Opioiden wie Morphin oder Oxycodon behandelt oder erst mit Tillidin,Tramadol oder DHC anfängt bis die nicht mehr helfen oder schlecht vertragen werden.

Im Weiteren wünsche ich dir noch viel Glück und dass du einen guten Schmerztherapeuten findest. smile.gif

Gruss Etorphin


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Opioide und Freiheit fürs Volk!
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soma
Beitrag 16.5.2007, 14:12
Beitrag #7


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danke für eure antworten. gut mal was zu hören, von leuten die sich damit auskennen ... und auch nicht nur aus fachbüchern, sondern aus eigener erfahrung.

zum orthopäden... hm sollte ich wohl mal machen.... ja werd ich machen sobald ich hier endgültig wohne. ich pendel im moment noch zwischen drei städten hin und her, sobald ich mal in einer sesshaft geworden bin, such mir da einen arzt der sich um den rücken kümmert... solang muss eben noch das fenta ran...

ZITAT
Da du schon länger Fenta nimmst, das potenteste Opioid, das in der ambulanten Therapie eingesetzt wird, wird ein WHO-2er keine bedeutende Analgesie bringen, d.h. du wirst in den sauren Apfel beißen und erstmal runterfahren müssen, damit notfalls auch Tramadol hilft.


arg.. ich habe befürchtet, so eine meinung zu bekommen. irgendwo in meinem hinterstübchen ist ne stimme, die sagt mir das auch ständig.
rein medizinisch gesehen würde das auch keine probleme mit sich bringen... solche dosen und in der häufigkeit wie ich das im moment nehme ist wohl für den rücken gar nicht notwendig.. ich könnte mich auf nen level runterdosieren das noch zu analgetischen zwecken reicht aber mehr auch nicht und dann umsteigen auf was, das ich ganz offiziell verschrieben bekomme...
aber da macht meine psyche nicht mit... durchs ganze fenta merk ich ja im letzten jahr meine rückenschmerzen fast gar nichts mehr, außer in fenta-freien/-zu niedrig dosierten - zwischenphasen. aber das kommt selten vor... trotzdem fangen bei mir ja schon echt abgedrehte psychische und körperliche zustände an, wenn ich mal ne weile nicht meine gewohnte dosis hab, auch wenn eine niedrigere eigentlich reichen würde... ich werd irgendwie verrückt, wenn ich mich nicht zwischenzeitlich mal richtig schön abschalten kann.. *seufzt*

keine ahnung wie ich das schaffen soll mit dem "runterfahren" ... irgendwie denk ich mir ja. wozu? .. hab doch meine fenta-quelle.... ich schade keinem damit.. mir gehts gut so... nur wehe wenn die mal versiegt....
und wehe wenn ich wieder anfange zu studieren, was ich nächstes ws eigentlich mal wieder versuchen wollte... ein studium schaff ich so auf keinen fall...

ach mist alles...

aber ihr habt natürlich recht... sobald ich nicht mehr ständig in anderen städten bin such ich mir mal nen orthopäden, der sich das mal anschauen soll... danke für eure ratchläge..

grüße, soma


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_GUESTValoronN_
Beitrag 16.5.2007, 14:51
Beitrag #8





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Hi soma!

Zu deinen Schmerzen wurde ja genügend gesagt, wüßte auch im moment nichts vernünftiges mehr hinzuzufügen.
Ich habe mal eine andere Frage: Du hattest doch mal geschrieben, daß du Medizin studierst/studiert hast.
Einen solchen Studienplatz zu bekommen, ist doch echt ein Traum! Hast du ein Urlaubssemester genommen oder ahst du es ganz abgebrochen. Wäre echt schade, wenn du einen sicher hart umkämpften Sudienplatz jetzt wegschmeißen würdest. Kannst du da problemlos wieder anfangen? Ich wünsch Dir auf jeden Fall vieeeeeeeeel Kraft und Durchhaltevermögen und Glück für deine Studienpläne! top2.gif
Und für deine Schmerzen wünsche ich Dir baldige Schmerzfreiheit und viel Kraft für dein Vorhaben, das Fenta runterzufahren! Wenn du mal seelisch was auf dem herzen hast, weil die Umstellung oder das Abdosieren des Fenta schwierig werden, scheue dich nicht mit uns zu reden, das hilft manchmal schon viel! troest.gif

Liebe Grüße,

Valo zwinker.gif
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soma
Beitrag 16.5.2007, 15:19
Beitrag #9


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hab zum studium gerad was im melatonin-thread geschrieben.
kopie:
"studienpause ist gut ^^ ... ich hab das studium komplett geschmissen, eigentlich mit der intention gar nichts mehr zu machen. naja, intention ist falsch ausgedrückt. es war nicht so, dass ich nichts mehr machen wollte, aber ich habe mich einfach zu überhaupt nichts mehr in der lage gefühlt. habe das nicht kommen sehen, dass ich jemals in meinem leben nochmal mehr hinbekomme, als zwischen sofa und bad hin- und her zu laufen. bestenfalls nochmal nachts zum kippen-automaten.. aber da hörte es auf (so ungefähr sah das halbe jahr nach dem studium auch in der tat aus) ... das hat sich dann durch meinen freund geändert, der hat versucht mich mal wieder etwas aufzubauen, psychisch wie physisch, was zumindest ein wenig gelungen ist.
immerhin bin ich schon wieder so weit, dass ich zumindest einen neuen versuch starten will. (allerdings in einem anderen studienfach und in einer anderen stadt)...."


werd versuchen jetzt nen platz für jura zu bekommen... mal abwarten, ich steh dem ganzen irgendwie recht locker (gleichgültig?) gegenüber... bin aber ohnehin ziemlich fatalistisch. mal schaun was kommt, und so isses dann...

"erkämpft" hab ich mir den platz nicht gerade.. war in der schule selten da, hat trotzdem irgendwie funktioniert, hab dann nach der schule nen formular ausgefüllt, das an die zvs geschickt und nen brief zurück bekommen, in dem stand dass ich nun medizin studieren darf.. so einfach kann das sein ^^

mal schaun wie das jetzt läuft wo ich schon nen abgebrocheneds studium hinter mir hab...


ZITAT
Wenn du mal seelisch was auf dem herzen hast, weil die Umstellung oder das Abdosieren des Fenta schwierig werden, scheue dich nicht mit uns zu reden, das hilft manchmal schon viel!


irgendwie seh ich das mit dem abdosieren noch nicht so kommen... hmm, mal schaun wann ich mich dazu durchringen kann... wenns mal soweit ist, komm ich gern darauf zurück...

danke für die guten wünsche

grüße, soma


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_GUESTValoronN_
Beitrag 16.5.2007, 15:28
Beitrag #10





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Da mußt du aber ein sehr gutes Abi-Zeugnis gehabt haben. Von manchen habe ich gehört, daß sie Jahre warten mußten, einen Platz zu bekommen und dann auch noch in der entferntesten Stadt!

Die "Gleichgültigkeit" bewirken die Opis, wenn Du nicht wirklich Feuer und Flamme für Jura bist, solltest du was anderes machen, glaubs mir.
Du gehst jetzt mit den besten Absichten hin und dann erkennst du vielleicht, daß du dir nur was vorgemacht hast und gehst kaum noch hin zu den Vorlesungen und brichst vllt. wieder ab.
Denke gründlich nach, worin deine persönlichen Stärken liegen, denn ein Fach zu studieren, wofür man sich nicht unbedingt aufopfern würde, geht meistens in die Hose!
Werd dir über deine interessen klar und versuche das für dich passenste Fach zu finden, dann wird dir das Studium auch leichter fallen.

Nur ein gutgemeinter Rat zwinker.gif
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soma
Beitrag 16.5.2007, 18:10
Beitrag #11


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abi.. na ist alles relativ. eigentlich hätte ich mein abi gar nicht bekommen dürfen, da ich über 50 prozent fehlzeit hatte... aber ein paar lehrer haben da beide augen zugedrückt smile.gif

ich weiß nicht was ich will, aber wenn mir überhaupt etwas liegt, dann ist es jura. damit beschäftige ich mich schon solang ich denken kann (mein dad ist bei der kripo, beschäftigt sich aber mehr mit den juristischen hintergründen seiner fälle, als mit seinen ermittlungen ansich).. kein frühstück ohne dabei gesetzestexte zu lesen und analysieren und so... *augenroll*

ich denke das wird schon das richtige sein, wenn ich das nicht packe, dann gar nix. dann liegts aber auch nicht daran dass ich zu dumm dafür wäre, sondern weil ich einfach generell nichts hinbekomme. bin manchmal (meistens) irgendwie ziemlich alltags-untauglich. war ich schon vor den opis, aber durch die hat sich das natürlich verstärkt, das ist mir schon klar.. hmmm, unterm strich gehts mir so trotzdem besser...

irgendwie pack ich das schon alles, bin ja optimistin (manchmal jedenfalls) smile.gif

danke für den rat

grüße, soma


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Ser Payne
Beitrag 17.5.2007, 20:07
Beitrag #12


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Auf ValoronNs Worte höre!

Außerdem noch ein klein wenig Senf auf die Wurst von mir...

Was deine Schmerz-/Docgeschichte angeht: Du hast quasi selbst zugegeben, dass du mehr als nur die reine Analgesie an Opis schätzt, gell?
Solange du dir nicht zutraust und wirklich willens bist, die Einnahme rein therapeutisch zu gestalten, hat es nicht soo viel Sinn, sich was verschreiben zu lassen. MMn.
Auch wenn für viele hier (mich eingeschlossen) Tramal & Co. irgendwie harmlos sind - was letztlich falsch ist - weil sie niederpotent und nicht-Btm sind, betrachten die meisten Ärzte sie trotzalledem als Opioide mit Abhängigkeitspotenzial und verschreiben sie restriktiv, schauen also genau drauf, ob die verordnete Dosis eingehalten wird. Gerade dann, wenn man 20 Jahre jung ist und nicht ne Omi mit beideseitiger Hüftarthrose.

Klar, das viele-Eisen-im-Feuer-Prinzip geht auch, wobei ich jetzt nicht weiß, wie genau deine Krankenkasse n Auge auf sowas hat.

Was ich damit sagen will ist: Wenn du zu nem Arzt gehst, der dich wg. deiner Schmerzen behandeln soll, versau es dir nicht, indem du durch das, was für ihn Missbrauch ist, deine Glaubwürdigkeit verlierst.
Irgendwann wirst du dich entscheiden müssen: Schmerztherapie oder nicht.

Weil, kannst du dir sicher sein, dass deine Fenta-quelle immer da ist? Nee, oder? Und dann hast du ein echtes Problem, das dich in ein noch größeres Problem reintreibt:
Dann heißt es womöglich: Krieg ich nen Substi-Platz? Oder muss ich mir gammelige Straßenshore reinpfeifen?
Letzteres wäre nach Versorgung mit Fenta sicher ziemlich kacke.

Wünsch dir viel Entschlusskraft! smile.gif
SP


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soma
Beitrag 17.5.2007, 21:48
Beitrag #13


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hallo ser payne,


ZITAT(Ser Payne @ 17.5.2007, 21:07) *
Was deine Schmerz-/Docgeschichte angeht: Du hast quasi selbst zugegeben, dass du mehr als nur die reine Analgesie an Opis schätzt, gell?


angefangen mit opis habe ich ganz ehrlich rein wegen der schmerzen. ich habe bis mir jemand fenta -von sich aus- ! angeboten hat, da er mitbekam wie sehr ich wegen meinem rücken leide, noch nichtmal daran gedacht sowas zu nehmen. ich war heilfroh nun etwas zu haben, dass meine schmerzen weg macht und habe erst auch überhaupt nicht daran gedacht, das aus anderen gründen als zur schmerzlinderung zu nehmen. die erste zeit hab ich es auch nur dafür eingesetzt.
mit der zeit hab ich dann festgestellt, dass fenta durchaus auch noch andere vorzüge hat, als nur schmerzen zu vertreiben. was ich daran dann zu schätzen gelernt habe war .. hm .. die ruhe. ich bin bzw war so ein mensch der ständig innerlich unruhig ist, dauernd nachdenkt ohne es zu wollen, ständig irgendwelche beschissenen gedanken und bilder im kopf hat, was mich oft echt verrückt gemacht hat. auf fenta konnt ich mich einfach ganz in frieden hinlegen und ... ja ende.. einfach mal meine ruhe haben vor mir selbst. das hat mich enorm entlastet..... war aber wie gesagt nie der grund warum ich mit den opis angefangen hab, das kam dann so mit der zeit, dass ich diese wirkung entdeckt und für mich als angenehm und auch wirklich hilfreich entdeckt habe...
(es ging mir also auch nie um einen euphorie-effekt.. den hatte ich auch so nie. okay auf fenta sowieso nicht, aber selbst morphin oder tilidin, das ich aber auch erst das erste mal genommen hab als ich schon sehr an fenta gewöhnt war, hat das bei mir so nie ausgelöst, habe ich aber auch kein bedürfnis nach, ich mag nur diesen "abschalt-effekt")
in erster linie geht es mir aber immer noch um die analgetische wirkung... das andere ist sozusagen eine sehr angenehme "nebenwirkung"... jedenfalls glaube ich das, das ich das wirklich so sehe.. ich hoffe das ist keine einbildung...

ZITAT
Solange du dir nicht zutraust und wirklich willens bist, die Einnahme rein therapeutisch zu gestalten, hat es nicht soo viel Sinn, sich was verschreiben zu lassen. MMn.


wenn ich nur das zur verfügung hätte, was ich therapeutisch verschrieben bekäme, denke ich schon, dass ich auch mit einem solchen umgang damit klarkäme. mit den benzos mache ich es genauso. mein arzt ist mit verschreibungen da bei mir sehr vorsichtig, aber dem passe ich mich an und verwende sie nur wie er es verodnet. ich habe mich auch nie bemüht auf anderem wege an benzos zu kommen, oder habe ihn auch nie gebeten mir mehr zu verschreiben.

ZITAT
Klar, das viele-Eisen-im-Feuer-Prinzip geht auch, wobei ich jetzt nicht weiß, wie genau deine Krankenkasse n Auge auf sowas hat.


ich bin privat versichert... bisher hatte ich noch nie schwierigkeiten mit meiner kasse... wegen gar nix

ZITAT
Was ich damit sagen will ist: Wenn du zu nem Arzt gehst, der dich wg. deiner Schmerzen behandeln soll, versau es dir nicht, indem du durch das, was für ihn Missbrauch ist, deine Glaubwürdigkeit verlierst.
Irgendwann wirst du dich entscheiden müssen: Schmerztherapie oder nicht.


schmerztherapie. ich würde es mir ganz sicher nicht versauen. ich wäre heilfroh, wenn irgendein arzt mich endlich mal ernst nehmen würde und mir helfen würde. wenn ich diesem arzt vertraue, würde ich mich auch daran halten was er sagt...
allerdings weiß ich nicht, ob ich die opis die ich so nebenher noch aus anderen quellen bekomme nicht durchaus auch noch jenseits von der schmerztherapie einsetzen würde... aber das ist ne andere schiene als eine mögliche schmerztherapie beim doc.. die würde ich schon ernst nehmen.

ZITAT
Weil, kannst du dir sicher sein, dass deine Fenta-quelle immer da ist? Nee, oder? Und dann hast du ein echtes Problem, das dich in ein noch größeres Problem reintreibt:
Dann heißt es womöglich: Krieg ich nen Substi-Platz? Oder muss ich mir gammelige Straßenshore reinpfeifen?
Letzteres wäre nach Versorgung mit Fenta sicher ziemlich kacke.


hm, meine fenta-quelle ist mein freund... das hat vor- und nachteile... solange ich mit ihm zusammen bin wird er mir das was übrig ist, abgeben... und ein ende dieser beziehung sehen wir beide nicht kommen, wir sind glücklich und es handelt sich durchaus um eine langfristige (zumindest so geplante) und ernstzunehmende beziehung... keine "spaß-angelegenheit" .... dass er mal keine opis mehr verschrieben bekommt ist aufgrund seiner chronischen beschwerden auch recht unwahrscheinlich...
auf der anderen seite hätte ich natürlich keine chance mehr, sollte die beziehung doch mal zerbrechen (was ich nicht hoffe... aber aus anderen (emotionalen) gründen als dem fenta). sollte das passieren.. hm ja, dann hab ich echt ein problem. keine ahnung was ich dann machen würde... mag ich irgendwie auch gar nicht drüber nachdenken.....


danke für deine antwort
grüße, soma

Der Beitrag wurde von soma bearbeitet: 17.5.2007, 21:51


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stoned
Beitrag 18.5.2007, 00:18
Beitrag #14


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Hi Soma,
Dass du einen Bandscheibenvorfall gehabt hast ist eine plausible medizinische Erklärung für die Schmerzen, die dich noch immer quälen.
Auch wenn auf der Röntgenbildern jetzt offenbar??? nichts mehr zu sehen ist, hat sich wahrscheinlich trotzdem die chronische Schmerzkrankheit daraus entwickelt (die ist bewiesen/schulmedizinisch anerkannt!)
Vielleicht hast du deine Probleme auch nur, weil man dich beim Bandscheibenvorfall damals nicht behandelt hat.
Weise die Mediziner direkt darauf hin. Womöglich nehmen sie dich dann genug ernst.... Nenn die Namen von all den behandelnden Ärzten.

Ich weiss nicht, ob man als Patient Rechte hat oder ob man ärztlicher Willkür vollkommen wehrlos ausgeliefert ist. Es gibt in der Schweiz Patientenorganisationen/Selbsthilfegruppen, die sich engagieren.
Wie es in .de ist weiss ich nicht.
Es ist normal, dass man von chronischen Schmerzen depressiv wird. Dies ist eine Folge nicht die Ursache der Schmerzen.
Es ist klar, dass Opioide bei ausreichernder Dosierung fast jeden Schmerz killen; dann muss man aber auch die Nebenwirkungen ertragen. Ich finde, dass sich für mich die Analgesie damit nur lohnt, wenn ich auch noch den euphorisierenden Opiatkick erlebe.....nach Dauerkonsum geht der Kick leider völlig verloren.

Aber um ein Studium zu bewältigen brauchst du ganz sicher Schmerzmittel.
Ich habe zehn Jahre lang versucht, ohne Opioide...bin aber immer gescheitert; Habe zuerst versucht die Matur nachzuholen: nach 10tagen war ich schon am Ende!
Dann hab ich mit Kiffen angefangen:als kiffender Musiker bin ich auch gescheitert.
Dann wurde ich sogar total psychotisch, weil ich schlussendlich zum professionellen Dauerkiffer verkommen bin....
Ich schaffe es mit den Schmerzen nichtmal eine Abendkurs zu besuchen 2Tage die Woche freak.gif ....

Ich muss aber zugeben, dass ich niemals Opioide nehmen würde, um damit in DIESER Gesellschaft funktionieren zu können. Ich nehme jetzt Opioide um einigermassen schmerzfrei zu sein und die Dinge machen zu können, die ICH will.

Hoffentlich hat dich dein Freund mindestens darauf hingewiesen, dass Fenta genauso schwer psychisch/körperlich abhängig macht wie Heroin.
Du kannst aber immer noch auf leichere Opioide umsteigen, wenn du zuerst die Dosis auf ein Minimum reduzierst. Am einfachsten ist es aber einen TotalEntzug von 10Tagen zu machen.




Gruss ztoned
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soma
Beitrag 18.5.2007, 02:04
Beitrag #15


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[quote name='stoned' date='18.5.2007, 01:18' post='23627']
Auch wenn auf der Röntgenbildern jetzt offenbar??? nichts mehr zu sehen ist, hat sich wahrscheinlich trotzdem die chronische Schmerzkrankheit daraus entwickelt (die ist bewiesen/schulmedizinisch anerkannt!)
Vielleicht hast du deine Probleme auch nur, weil man dich beim Bandscheibenvorfall damals nicht behandelt hat.[/quote]

oh doch, man sieht es sehr deutlich.
der bandscheibenvorfall war vor ca 5 jahren, wurde nicht behandelt, da damals niemand drauf gekommen ist, dass die schmerzen von einem bsv kommen.
die aktuellsten MRT bilder sind von vor 2 wochen und auf denen sieht die bandscheibe noch richtig übel aus.

[quote]
Es ist normal, dass man von chronischen Schmerzen depressiv wird. Dies ist eine Folge nicht die Ursache der Schmerzen.[/quote]

die depression war schon vor dem bsv da, aber wurde dann durch die schmerzen mit sicherheit verstärkt, das denke ich auch.

[quote]Ich finde, dass sich für mich die Analgesie damit nur lohnt, wenn ich auch noch den euphorisierenden Opiatkick erlebe.....nach Dauerkonsum geht der Kick leider völlig verloren.[/quote]

wie oben beschrieben, um einen euphorie-effekt geht es mir nicht und ging es nie. ich habe den in der form wie er hier häufiger beschrieben wird, auch ehrlich gesagt noch nie erlebt. wie gesagt ich hab von anfang an mit fenta angefangen, bin auch direkt mit 50µ pflastern eingestiegen (andere hatte ich nicht), da war ich zunächst so platt, dass für euphorie gar kein platz blieb, und als ich mich erstmal dran gewöhnt hatte, kam dann auch keine euphorie mehr auf... wie du selbst schriebst, bei dauerkonsum geht der wohl verloren... jedenfalls ists bei mir auch so...
macht mir aber nichts aus, mir gehts in erster linie um die schmerzen und in zweiter linie um die ruhe/entspannung

[quote]Aber um ein Studium zu bewältigen brauchst du ganz sicher Schmerzmittel.[/quote

das fürchte bzw denke ich auch... solang ich selbst noch keine habe werde ich wohl weiter die von meinem freund nehmen... aber ich werd mich auch mal um professionelle ärztliche hilfe bemühen.. mal sehen was daraus wird *sfz*



[quote]Hoffentlich hat dich dein Freund mindestens darauf hingewiesen, dass Fenta genauso schwer psychisch/körperlich abhängig macht wie Heroin.
Du kannst aber immer noch auf leichere Opioide umsteigen, wenn du zuerst die Dosis auf ein Minimum reduzierst. Am einfachsten ist es aber einen TotalEntzug von 10Tagen zu machen.[/quote]

ja das hat er... aber ehrlich gesagt war mir das völlig egal, ich wollte nur diese verdammten rückenschmerzen loswerden.
einen totalentzug? ARG.. das pack ich nicht... wenn, dann werd ich das schön langsam machen mit dem abdosieren, anders würde ich das ganz sicher nicht hinbekommen... und damit fang ich auch erst an, wenn ich einen arzt gefunden habe, der mir anders irgendwie helfen wird...


___________

danke für deine antwort

grüße, soma

Der Beitrag wurde von soma bearbeitet: 18.5.2007, 02:07


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stoned
Beitrag 18.5.2007, 05:03
Beitrag #16


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ZITAT
oh doch, man sieht es sehr deutlich.
der bandscheibenvorfall war vor ca 5 jahren, wurde nicht behandelt, da damals niemand drauf gekommen ist, dass die schmerzen von einem bsv kommen.
die aktuellsten MRT bilder sind von vor 2 wochen und auf denen sieht die bandscheibe noch richtig übel aus.

Tut mir echt leid dass sich deine Bandscheibe noch immer nicht richtig positioniert hat.
Ich habe keine Ahnung, was für medizinische Behandlungsmethoden es dafür gibt. Hab aber oft gehört, dass es nach einer Operation noch viel schlimmer werden kann.
An deiner Stelle würde ich alles daran setzen, einen guten Physiotherapeuten ("Osteopath" fand ich sehr gut) zu finden.


Ser Payne hat ja auch schon empfohlen, dass du unbedingt zum Spezialisten gehen solltest, damit so schnell wie möglich eine Reha-Massnahme eingeleitet wird.
Muskelrelaxantien/Schmerzmittel sind sicher das Wichtigste, um die Bandscheibe zu entlasten und die Schmerzen zu lindern.
Ich kämpfe selber seit mehreren Jahren darum, eine ordentliche Schmerztherapie zu erhalten.
Abwarten und auf ein Wunder zu hoffen ist ganz sicher die falsche Strategie! ....ich bin aber mittlerweile schon so resigniert, dass ich sogar zu faul bin um überhaupt noch zu einem Arzt zu gehen......

Alles Gute!.. und lass dich bloss nicht entmutigen, wenn die Therapie nicht sofort was bringt! Im Notfall gibt's immer noch Opioide.

Gruss ztoned

Der Beitrag wurde von stoned bearbeitet: 18.5.2007, 05:07
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soma
Beitrag 18.5.2007, 05:16
Beitrag #17


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noch nicht richtig positioniert hat? seit wann positionieren sich bandschreiben nach nem vorfall denn wieder von alleine richtig? hab ich noch nie gehört... hab ich irgendwas verpasst? ... (kann mich täuschen, belehrt mich bitte wenn ich falsch liege)

physiotherapie bekomm ich im moment schon, allerdings nur 10x ... was das bringen soll ist mir ein rätsel. bis jetzt hilft es rein gar nichts und ich seh auch nicht kommen dass das noch was wird.
wenn die durch sind werd ich wohl erstmal nochmal zu meinem hausarzt gehen der mir die physiothera verschrieben hat und fragen was ich nun machen soll... wenn da nichts vernünftiges bei rum kommt (und damit meine ich jetzt nicht, dass der mir direkt opis aufschreibt... aber ich will zumindest mal nen vernünftigen und einleuchtenden plan hören, wie man weiter verfährt), werd ich mir mal nen orthopäden suchen...

ne op möcht ich eigentlich nicht unbedingt... hab ich auch schon oft gehört, dass das eher ne schlechte idee war... soll aber ja auch fälle geben, da hat das wirklich geholfen.. hmm. aber bevor ich sowas mach schöpf ich erstmal alle anderen mittel aus...

danke für die guten wünsche

grüße, soma


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Ser Payne
Beitrag 18.5.2007, 09:24
Beitrag #18


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Ich möchte jetzt nicht jeglichen Optimismus dämpfen, als es eine Schmerztherapie bei BSV anbelangt, ich persönlich habe allerdings keine tollen Erfahrungen gemacht.
Heute glauben die Mediziner zu wissen, dass nur ein geringer Prozentsatz (4% oder so) der BS-Patienten Schmerzen aufgrund der klassischen Nervenwurzelkompression haben. Der Rest resultiert angeblich aus extremen Muskelverspannungen oder man findet gar keinen physiologischen Auslöser.
Dann kommen Diagnosen wie: Scheinkorrelation zw. Schmerz und BS.

Problematisch ist auch, dass beim Kernspin die Dynamik der Wirbelsäule/Bandscheibe nicht unbedingt abgebildet wird, man liegt ja in der Röhre. Sprich, auf dem Bild kann alles okay aussehen, ist es aber nicht.

Die Sache ist außerdem die, Schmerztherapeuten sind aus meiner persönlichen Erfahrung ein abgebrühtes P... - 'Tschuldigung, ich meine natürlich: Mediziner mit hoher Empathieschwelle.
Auf der einen Seite soll man sich gefälligst nicht von Schmerzen beherrschen lassen, auf der anderen Seite das bissel Schmerz auch mal aushalten anstatt Opioide zu schlucken.
"Wie? Sie wollen ein WHO-3-Opioid? Bei Rückenschmerzen, in Ihrem Alter? Das bekommen Tumorpatienten! Machen Sie eine Verhaltenstherapie, gehen Sie in eine Selbsthilfegruppe, lernen Sie, mit Ihren Schmerzen zu leben."
(So mein vorletzter Schmerztherapeut - der bald mein vorvorletzter sein wird. Dass ich wg. Uni-Abschluss einfach was brauchte, damit ich schmerzfrei bin, um zu lernen, war ihm egal.)

@ Soma: Wenn du magst, erzähl doch mal, wo genau dein BSV ist und wie dein Schmerzbild im Genauen aussieht.
Ich wollte dir übrigens auch nicht unkontrolierten Opioidkonsum unterstellen. Ich hab nur schon lang genug mit den "Halbgöttern in Weiß" zu tun, weiß, wie viele ticken, wollte dir daher nur Ärger ersparen. Cool, wenn du dir gescheiten Umgang zutraust!

ZITAT
seit wann positionieren sich bandschreiben nach nem vorfall denn wieder von alleine richtig?


Von alleine? Hm, eher unwahrscheinlich. Mit Physiotherapie aber manchmal schon.

ZITAT
Es ist normal, dass man von chronischen Schmerzen depressiv wird. Dies ist eine Folge nicht die Ursache der Schmerzen


Es kann durchaus auch eine Ursache für Schmerzen sein. Wenn man unter sog. psychischer Komorbidität leidet, hat man zumindest einen schmerzverstärkenden Faktor. In dem Fall ist eine psychotherapeutische Schmerztherapie wirklich nicht schlecht.

Alles Gute weiterhin (für uns alle, hahah. Für mich heißt es: Auf zum 4. Versuch, ne gescheite Schmerztherapie zu bekommen!)

Greetz, SP


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soma
Beitrag 18.5.2007, 15:26
Beitrag #19


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ich kann dir gern genaueres über den bsv schreiben wenn ich den arztbrief kenne. der dürfte bei mir zu hause im briefkasten liegen, bin gerade bis ende juni bei meinem freund. wenn ich wieder zu haus bin, les ich mir das mal durch und kann dann etwas detaillierter berichten... weiß bis jetzt nur dass er ganz unten an der lws an der grenze zum steißbein ist, und die bandscheibe halt logischerweise hinten so bisschen rausquillt. das steißbein ist dadurch nen stück "abgeknickt", sieht man auf den mrt bildern auch, das steht in nem etwas seltsamen winkel von der restlichen ws ab. ist halt nich mehr so eine schöne s-form, also da zwischen lws und steißbein ne nette kurve, sondern nen richtiger knick drinne...
mal gucken was dann im bericht vom arzt noch so drinstehen wird, habe ich wie gesagt bis jetzt noch nicht gelesen.

na super, da hat fünf jahre lang niemand meine rückenschmerzen so wirklich ernst genommen, da es keine erklärung dafür gab und ich ja noch so jung bin und nun dachte ich, da endlich raus ist wo die her kommen, würde das mal endlich ernst genommen und was dagegen gemacht werden...
so wie du das schreibst, scheint das aber eher selten der fall zu sein... na ich merks ja jetzt schon. meinem hausarzt von den schmerzen erzählt und was ist.. machense physiotherapie. die nichts bringt *sfz*
die schmerzen direkt von der kaputten bandscheibe habe ich auch in der tat nicht durchgehend, sondern die kommen "nur" ab und zu mal in manchen situationen (wobei ich diese situation bis jetzt auch noch keinen spezifischen bewegungen zuordnen konnte)... die sind richtig arg schlimm.
was ich dafür wirklich -immer- habe sind allgemeine rückenschmerzen im ganzen rücken... die sind oft aber auch so heftig, dass ich mich kaum mehr richtig bewegen kann... doch selbst wenn die nicht wären.. dieses temporäre auftreten des zuerst genannten schmerzes reicht schon aus um mich in den wahnsinn zu treiben. auch wenns nur sporadisch auftrittt, dann so schlimm, dass ich förmlich umfalle ...

das muss doch irgendein arzt mal ernst nehmen ... ???
tja nur damit das passieren würde müsste ich diesen schmerz wahrscheinlich durchgängig haben. dieser "allgemeine rückenschmerz" reicht da nicht aus, und der direkte "bandscheiben-schmerz" ist ja nicht kontinuierlich da... für mich ist diese kombination extrem belastend, nur aus medizinischer sicht muss man damit wohl irgendwie klarkommen... tolle sache.. tja...


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Ser Payne
Beitrag 18.5.2007, 17:04
Beitrag #20


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Die Nicht-BS-Schmerzen sind also mehr unspezifisch, wenig genau lokalisierbar, ja?
Würde ich mal mit nem Muskelrelaxans ausprobieren. So, wie dus beschreibst, könnte das ne heftige Verspannung sein.
Erzähl nur nicht sofort, dass du auch psychische Probleme hast! Dann bist du sofort und ohne Nachzudenken,bzw. nur oberflächlich diagnostiziert, somatoforme Schmerzpatientin.

Bei mir ist es übrigens auch L5/S1.

Greetz, SP


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