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Tramal Wirkdauer verkürzen, wie kan man die wirkdauer besser kontrollieren?
_GUESTB R O M A_
Beitrag 2.7.2006, 14:26
Beitrag #1





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hallo @ all,

meine frage steht ja schon im titel...also, ich würde gern wissen, wie ich die extrem lange wirkdauer von tramal verkürzen kann?
oftmals ist man ja froh über die langanhaltene wirkung, allerdings ist es problematisch, wenn man sich einen gechillten abend machen möchte und am nächsten morgen nicht so spät aufstehen möchte.
ich kann unter opis leider kaum einschlafen und wenn ich so gg. 01.oo h schlafen möchte, müsste ich so gg. 16.oo h spätestens die dosis nehmen...
gibt's da möglkten, das zu beeinflussen (sprich: zu verkürzen)?
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SirDystic
Beitrag 2.7.2006, 15:02
Beitrag #2


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Das sinnvollste, was mir zu deinem Problem einfällt ist, vorzuschlagen, das Tramadol einfach früher zu nehmen.
Alternativ wäre ein kürzer wirksames Opioid eine Alternative.

Die Wirkung verkürzen kannst du mit einer Injektion Naloxon, aber ich bezweifle, dass das sinnvoll ist.
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Tramadol0r
Beitrag 2.7.2006, 19:04
Beitrag #3


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ZITAT(SirDystic @ 2.7.2006, 16:02) *
(...)

Die Wirkung verkürzen kannst du mit einer Injektion Naloxon, aber ich bezweifle, dass das sinnvoll ist.

(...)



Der Spuk wär aber nach 30-40 Minuten sowieso wieder vorbei... somit müsste er ja immer wieder nach-injizieren... wenn er dann am nächsten Morgen aufwacht, wird er trotzdem einen Hangover haben. Das wird sich darauf nicht auswirken.

Tramadol0r
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MrTreck
Beitrag 2.7.2006, 22:57
Beitrag #4


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Achtung Geheimtipp:

Wenn du am nächste Tag früh raus musst, einfach mal nix nehmen.

zwinker.gif


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Das Leben hat keinen tieferen Sinn - aber es ist die Hölle, wenn man nicht trotzdem das Beste aus seiner Existenz macht.
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_GUESTB R O M A_
Beitrag 3.7.2006, 07:04
Beitrag #5





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anhand der antworten gewinne ich den eindruck, daß meine frage wohl extrem bescheuert ist...

es ist allerdings eine ernstgemeinte frage gewesen und ich hätte sie nicht gestellt, wenn ich...
- [a] z.b. ein kürzer wirksames medikament zur verfügung hätte.
- [b] und irgendwelche experimente mit naloxon...nein danke!
- [c] letztlich noch @mr treck: ich habe in den letzten 4 jahren vielleicht 5-6x tramal genommen, von daher
passt das mit dem "einfach mal nix nehmen" auch nicht so ganz...
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MrTreck
Beitrag 3.7.2006, 09:25
Beitrag #6


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ZITAT(B R O M A @ 3.7.2006, 08:04) *
anhand der antworten gewinne ich den eindruck, daß meine frage wohl extrem bescheuert ist...

es ist allerdings eine ernstgemeinte frage gewesen und ich hätte sie nicht gestellt, wenn ich...
- [a] z.b. ein kürzer wirksames medikament zur verfügung hätte.
- [b] und irgendwelche experimente mit naloxon...nein danke!
- [c] letztlich noch @mr treck: ich habe in den letzten 4 jahren vielleicht 5-6x tramal genommen, von daher
passt das mit dem "einfach mal nix nehmen" auch nicht so ganz...

ok, die Betonung sollte auch nicht auf mal liegen, der Satz liest sich damit einfach besser.
Was ich meinte ist, auch oder grade wenn du nur selten was nimmst, warum dann grade an Tagen wo du am nächsten Tag was vor hast? Sollte doch bei einer so geringen Konsumfrequenz eh kein Problem sein auf den richtigen Tag zu warten wo du am nächsten Tag nix vorhast (z.b. in den Ferien).

Naja was heißt bescheuert, die Frage wurde dir doch ernstgemeint beantwortet?! Es gibt halt keine Möglichkeit die Wirkdauer zu verkürzen, außer mit einem Gegenmittel (Naloxon eben), was du ja, verständlicherweise, nicht nehmen willst.

Der Beitrag wurde von MrTreck bearbeitet: 3.7.2006, 09:30


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trurl
Beitrag 3.7.2006, 14:54
Beitrag #7


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ggfs. noch ent-retrardieren!

Der Beitrag wurde von trurl bearbeitet: 3.7.2006, 14:55
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_GUESTdipidowner_
Beitrag 3.7.2006, 16:44
Beitrag #8





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Allerdings... entretadieren wäre überhaupt mal die beste Sache. Weil so lange wirkt Tramadol selbst nicht nur die retadierte Form machts eben aus... da wird der Wirkstoff über 8-12 Stunden abgegeben. Da hat man morgens eben noch genug drin... ach ürbigens ist das sogar Sinn der Sache! hehe.gif

Beim Entretadieren aber unbedingt natürlich die Dosis reduzieren. Man kann entretadieren oder auch einfach Tabletten teilen. Das Ganze verhält sich in etwa proportional...

Tablette 2*1/2= Doppelte Oberfläche, doppelte Geschwindigkeit bei der Entfaltung, halbe Wirkdauer der Retadierung

Tablette 4*1/4=Vierfach Oberfläche, vierfache Geschwindigkeit... usw...

Das würde dann (bei normaler retadierter Entfaltungsdauer von 8 Stunden) so ungefähr den Wirkstoff in 1/4 entfalten also ca. 2 Stunden (aber vorsichtig auch ungefähr 4x so starker Peak-also runterdosieren). zuzüglich der Wirkunsgdauer bist Du dann etwa bei 6 Stunden bis Du wieder runter wärst... dennoch kann man sich am nächsten Tag natürlich schlecht fühlen...
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trurl
Beitrag 3.7.2006, 18:29
Beitrag #9


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jo.. entradradieren und geringe Dosis ist imo der beste Weg. Nach Highdose-Experimenten in der Vergangenheit, hab ich momentan am meisten Spass mit 40-80mg entradradiert (ca. halbe zerstampfte 100mg Ratiopharmtab) gegen 15:00/16:00. Morgens um 8:00 wieder raus ist dann kein Problem.

Kann an dieser Stelle nur auf Fentas alte Empfehlungen (vor ca. 1-2 Jahren): WENIG und SELTEN verweisen!
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MrTreck
Beitrag 3.7.2006, 20:45
Beitrag #10


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Ich bin jetzt davon ausgegangen das er entweder unretardiertes hat oder es selber natürlich entretardiert, ist ja eigentlich "normal". Aber Tramadol wirkt trotzdem sehr sehr lang, zumindest bei mir sinds unretadiert auch mind. 8h, eher 10-12h.


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_GUESTdipidowner_
Beitrag 3.7.2006, 21:28
Beitrag #11





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Naja für so normal und selbstverständlich halte ich es nicht. Viele meinen es kickt besser wenn es schneller flutet. Allerdings ist das aus meiner Sicht subjektives Empfinden... aber vielleicht ist das auch nur bei mir wieder so. Ich habs auch mit entetadieren schon versucht, aber beschränke mich eigentlich immer auf zerteilen der Tabletten, das bringt schon eine ausreichend schnelle Freisetzung. Ich mags gern wenn es langsamer kommt, speziell weil ich dazu manchmal noch alkohol konsumiert hab(bei Tramadol seltener aber bei Tillidin regelmässig und bei Hydromorphon auch ist aber fast ein wenig zu gefährlich). Tramadol wirkt schon netwas länger aber so lange... hmm da kann man dann bei Dir wohl nichts gegen machen ausser wirklich naloxon spritzen. Weiss eigentlich jemand in dem Zusammenhang wie stark die Affinität von Lopramin(?) ist? Kann man wenn man eine Verstopfung der übelsten Sorte in kauf nimmt einfach mit ner ganzen Packung Immodium Akut die flaschenden Opioide aus dem Gehirn verdrängen? hehe.gif
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_GUESTB R O M A_
Beitrag 4.7.2006, 08:05
Beitrag #12





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ZITAT(MrTreck @ 3.7.2006, 21:45) *
Ich bin jetzt davon ausgegangen das er entweder unretardiertes hat ... . Aber Tramadol wirkt trotzdem sehr sehr lang, zumindest bei mir sinds unretadiert auch mind. 8h, eher 10-12h.


liegt unretardiert in tropfenform vor und bei wir wirkt es - wie bei treck - auch eher bis zu 12 std.
das ist für mich eher lästig, weil ich es nicht gut in meinen alltag integrieren kann.
andererseits sollte ich genau darüber froh sein... (und ich bin auch froh)...

ich warte dann halt auf die freien tage smile.gif
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_GUESTdipidowner_
Beitrag 4.7.2006, 12:50
Beitrag #13





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So die Wirkdauer ist auch die Integration in den Alltag bei allen anders. Ich war mit Tramadol recht fleissig und alles lief gut. Ich hatte sogar mal total OD auf Tramadol einen geschäftlichen Termin. Der war allerdings echt hart weil ich die ganze Zeit dachte ich penn da ein. Ich glaub so ruhig wie bei dem Gespräch war ich noch nie! hehe.gif
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_GUESTB R O M A_
Beitrag 13.7.2006, 20:16
Beitrag #14





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gab kürzlich mal wieder etwas t...
leider war ich so hungrig, daß ich mir noch kurz vorher lecker nudeln reingehaun hab...
hatte ne ziemlich lange vorlaufzeit und die wirkung war auch nicht überragend...
und - wie immer - konnte ich natürlich nicht richtig pennen sad.gif
also es gibt definitiv besser "steuerbare" opioide...
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MetalWarrior
Beitrag 16.7.2006, 23:43
Beitrag #15


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ZITAT(dipidowner @ 3.7.2006, 22:28) *
Weiss eigentlich jemand in dem Zusammenhang wie stark die Affinität von Lopramin(?) ist? Kann man wenn man eine Verstopfung der übelsten Sorte in kauf nimmt einfach mit ner ganzen Packung Immodium Akut die flaschenden Opioide aus dem Gehirn verdrängen? hehe.gif

Loperamid kommt ohne Hilfsmittel kaum ins Gehirn, kann also die Wirkungen von anderen Opioiden in dieser Hinsicht nicht beeinflussen. Bei einer Packung könnte das Enzym, welches das Loperamid zurückbefördert, eventuell überlastet werden, aber genaueres weiß ich dazu nicht.
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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 20.8.2017 - 14:39