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An alle substis- mit welcher Dosis wird angefangen?, frage kombiniert mit von-der-seele-red-ding
sheol
Beitrag 19.2.2011, 23:55
Beitrag #1


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2 themen die wenig miteinander zu tun haben. weiß nichtmal, ob dies die richtige ecke ist. komme mir auch furchtbar vor, das hier zu schreiben, irgendwie..



Mich interessiert das Thema ja schon. Wie war das, wieviel H habt ihr so pro tag genommen und welche Dosis substitut gab es?

Muss sagen, im Df gibt es ja eine substitutionssthread. Da hatte ich einen user mal gefragt, auf welche einstiegsdosis er kam, weil seine situation meiner doch ähnlich ist- also regelmäßiger konsum, aber auf substitut, nicht H. (Substitut ist einfach billiger, ne 8er subu hält bei mir mit seeeehr viel disziplin 1,5 wochen, n g shore so 2, aber auch nur, weil ich mich arg am riemen reiße. denn mehr wäre einfach zu teuer-bzw mehr kann ich mir nicht leisten. muss ja was essen. und ich will niemanden beklauen, will mich nicht verschulden, nichts illegales tun)

die frage ist also.. substi? für mich. eigentlich nein, denn ich bin noch nicht lange körperlich drauf. drogen nehm ich erst seit 4 jahren, opiate seit 3 und bisher immer ohne wirklich drauf zu sein. nungut, seit einem vierteljahr ist das anders. und ich will nicht aufhören. mit opiat geht es besser. kann zur uni, komme hoch. ohne ist halt craving. wenn nichts da ist wird eben h gekauft. ich kann und will mir gerade nicht vorstellen, drogenfrei zu sein. bzw opiatfrei zu sein.

aber gleichzeitig finde ich mich arm. ich verdienesowas nicht, ich meine, mir gehts halt gut, ich bin nicht irgendwo weit unten, nicht kriminell, nicht überschuldet, nur auf 1mg subu/tag. das ist ja nicht viel.
ich würde menschen nen platz wegschnappen, die ihn dringender bräuchten.
gleichzeitig find ich es auch shice, dass ich erst so tief abrutschen muss bevor ich anrecht auf die behandlung hab. dass ich mich verschulden muss oder mich durch den psychomüll wühlen muss, entziehen, geld ausgeben welches ich nicht habe etc bis ich dann irgendwann darf,..

andere seitein mir sagt halt:
wah, scheiß halt drauf, reiß dich zusammen, jammer nicht, du hast grad keine probleme, andere haben die. und vermutlich ist es so. ich hab ein stabiles umfeld, nen guten uniplatz, werd hoffentlich bald nebenher etwas wohl ehrenamtlich arbeiten..
verstehe irgendwie selbst nicht, warum ich nicht ohne das bupre auskommen kann/will.
sollt ich doch können. und doch gehts nicht.



so. rückt mir mal den kopf grade bitte^^

bah, grässlicher selbstmitleidskram..


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Fern-Ost
Beitrag 21.2.2011, 11:04
Beitrag #2


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Ist denn da "Leidensdruck" (nennt sich so!)

Afaik ist nicht die Dosis massgebend fuer eine Sub (wer sollte diese auch feststellen koennen da der Prozentgehalt stark schwankend ist)

ps: wie viel Stunden bist Du denn nun online, so taeglich?
Weil dies ist eine ueble Melange!
(also Drogen nehmen, Drogen-Foren, Drogen-Forum Moderatoese, etc)

Der Beitrag wurde von Fern-Ost bearbeitet: 21.2.2011, 11:06


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ROFFEL
Beitrag 21.2.2011, 11:34
Beitrag #3


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ZITAT
und ich will nicht aufhören. mit opiat geht es besser. kann zur uni, komme hoch. ohne ist halt craving. wenn nichts da ist wird eben h gekauft. ich kann und will mir gerade nicht vorstellen, drogenfrei zu sein. bzw opiatfrei zu sein.


Du hast 2 Möglichkeiten:
1) Dich weiterhin "so" zu versorgen
2) Dich in eine Substitution zu begeben.

Entscheide dich!
Dabei ist es egal ob es "nur" 1mg sind, seit "erst" einem Vierteljahr, was zählt das schon- unter'm Strich bist du entweder gezwungen (auch als Opfer der Umstände)
in Substitution zu gehen, oder du schlägst dich halt so durch.


ZITAT
aber gleichzeitig finde ich mich arm. ich verdienesowas nicht, ich meine, mir gehts halt gut, ich bin nicht irgendwo weit unten, nicht kriminell, nicht überschuldet, nur auf 1mg subu/tag. das ist ja nicht viel.
ich würde menschen nen platz wegschnappen, die ihn dringender bräuchten.
gleichzeitig find ich es auch shice, dass ich erst so tief abrutschen muss bevor ich anrecht auf die behandlung hab. dass ich mich verschulden muss oder mich durch den psychomüll wühlen muss, entziehen, geld ausgeben welches ich nicht habe etc bis ich dann irgendwann darf,..


Das kommt bei mir so an als würdest du deine Situation noch rationalisieren, noch nicht ganz akzeptieren, dass du (trotz deiner vergleichsweise geringen Dosis etc.) jetzt halt
vor der Entscheidung stehst.

Seh's mal so, jeder Fall ist individuell. Wenn du eine Substitution benötigst, und dich entschlossen hast, dann ist es halt so. Dazu musst du weder (beschaffungs-)kriminell oder verschuldet oder
schwer abhängig sein. Deine Situation, auf ein Opioid angewiesen zu sein (möglicherweise) reicht völlig - hier kann man ja fast schon von präventiver Maßnahme sprechen, die dich
da wo du JETZT bist auffangen und absichern kann, damit du erst gar nicht soweit kommst, in einer richtig miesen Lage zu stecken.

Ich versteh dich (glaube ich), - du studierst, hast ein intaktes (Sozial-)Leben, engagierst dich, deine Dosis ist recht gering - klar fragt man sich da insgeheim, ob man in einer
Substi überhaupt was zu suchen hat. Schließlich ist man ja 'nur' Medikamentenabhängig, hat ein 'ganz normales' Leben, eigentlich alles ok- bis auf die Opioid-Sache.
Unter'm Strich ist Opioid eben Opioid, ich denke man hat also auch als nicht-durchschnitts Opioidkonsument, sozial integriert, ein Recht auf Behandlung.

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Practicus
Beitrag 21.2.2011, 18:40
Beitrag #4


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"Nur" 1mg Subu pro Tag?
Schau mal in die Opioidinfo - das entspricht 30mg Morphin pro Tag, und das reicht schon für eine satte Abhängigkeit mit sauberem Affen im Entzug!

Wenn du mal die Merkmalsliste für "Abhängigkeit" der ICD-10 oder DMS-IV durchgehst, kannst du dich schon finden:

- unwiderstehlicher Drang oder Zwang, zu konsumieren
- Konsum zur Vermeidung von Entzugserscheinungen
- Unterlassen oder Scheitern von Abstinenzversuchen
- Fortgesetzter Konsum trotz erkennbarer Risiken (Führerscheinverlust, Festnahme, Vorstrafen) oder sonstiger nachteiliger Auswirkungen (Scheitern im Studium, soziale Einordnungsschwierigkeiten)

3 oder mehr Merkmale (die Liste ist etwas länger) in den letzten 12 Monaten, und schon darf die Diagnose "Abhängigkeit von Opioiden" gestellt werden, wenn die länger als 1 Jahr besteht, kannst du auch substituiert werden!

Für dich heisst eine Substi erst mal: Raus aus der Kriminalität! Was du machst, heisst juristisch "unerlaubter Erwerb und Besitz von Betäubungsmitteln" - einmal erwischt, und du hast möglicherweise vergeblich studiert, weil das im Führungszeugnis steht, und zwar 10 Jahre lang!

Und glaub bloß nicht, dass du nie erwischt wirst - das geht schneller als du denkst!

Gruß

Praxx
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ROFFEL
Beitrag 21.2.2011, 20:08
Beitrag #5


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ZITAT(Practicus @ 21.2.2011, 18:40) *
Für dich heisst eine Substi erst mal: Raus aus der Kriminalität! Was du machst, heisst juristisch "unerlaubter Erwerb und Besitz von Betäubungsmitteln" - einmal erwischt, und du hast möglicherweise vergeblich studiert, weil das im Führungszeugnis steht, und zwar 10 Jahre lang!

Und glaub bloß nicht, dass du nie erwischt wirst - das geht schneller als du denkst!



So sieht's aus...genau so.
Das war (neben den Umständen!) auch für mich der Grund mich quasi in eine Art Substi zu begeben- erstens hatte ich keine Energie mehr für den Beschaffungs-entschuldigung-"scheiß", und zweitens
ist es halt wirklich so, mit einem Eintrag in's Führungszeugnis wär's das gewesen mit den Berufswünschen, dem Studium, der (möglicherweise..) sogenannten "Karriere"-
und DAS wollte ich auf keinen Fall riskieren.

Und sowas geht wirklich schnell, sehr schnell...eine überraschende Personenkontrolle in der Fußgängerzone, oder am Bahnhof... oder wird beim Erwerb erwischt (für die, die auf die Szene gehen)

Der Beitrag wurde von ROFFEL bearbeitet: 21.2.2011, 20:09
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Dr-Shaggy
Beitrag 21.2.2011, 21:25
Beitrag #6


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sicher das es 10 jahre sind? bei Heroin oder allgemein?

meine letztes btm vergehen (mit gras) ist jetzt 6 jahre her...und diese woche wollte ich mal ein FZ anfordern um zu shaen obs nch drin ist.

aber wenn du sicher bist kann ich mir das sparen....

grüße


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"Ich habs hinter mir. Ich war voll drin. Ich hab das Buch gelesen, den Film geschaut, das T-shirt gekauft und vollgekotzt weil ich auf Droge war"


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sheol
Beitrag 21.2.2011, 22:32
Beitrag #7


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Aeh. Ich BIN einfach recht rational. Also was viele Dinge angeht. Ist einfach meine Art.



@roffel: ja, genau. Ich bin eben bis auf ewerb+ besitz nicht illegal ich bin bis auf die sucht gesund (Abgesehen von der momentanen erkältung*), ernähre mich anständig mit wohlschmeckendem Zeug, studiere bisher gut und gerne, fange demnächst einen nebenjob an, auf dem ich mich recht freue (Geht auch nicht ums geldverdienen, sonder um den spass an der sache) habe seit mehr als 3 jahren eine gute stabile und glückliche beziehung und bnehme eben nur 1mg bupre...

substitution ist für die leute,die ganz unten sind. die die es brauchen...

gleichzeitig bringe ich mit der illegalität/kriminalität ja alles in gefahr, was mir wichtig ist.. Kannst du verstehen, warum ich so hin und hergerissen bin?

ZITAT(Practicus @ 21.2.2011, 18:40) *
"Nur" 1mg Subu pro Tag?
Schau mal in die Opioidinfo - das entspricht 30mg Morphin pro Tag, und das reicht schon für eine satte Abhängigkeit mit sauberem Affen im Entzug!


Sauberer Affe *g* Geputzt und gewienert. Nja, wenn man so vieles liest, kommen einem 1mg Bupre sehr wenig vor. Natürlich ist es das nicht, wenn man bedenkt, dass man Stufe III Analgetika einwirft.. Sowas verschiebt einem irre schnell den Blickwinkel. Außerdem neigt man ja schon dazu, sich das schönzureden.

ZITAT(Practicus @ 21.2.2011, 18:40) *
Wenn du mal die Merkmalsliste für "Abhängigkeit" der ICD-10 oder DMS-IV durchgehst, kannst du dich schon finden:

- unwiderstehlicher Drang oder Zwang, zu konsumieren
- Konsum zur Vermeidung von Entzugserscheinungen
- Unterlassen oder Scheitern von Abstinenzversuchen
- Fortgesetzter Konsum trotz erkennbarer Risiken (Führerscheinverlust, Festnahme, Vorstrafen) oder sonstiger nachteiliger Auswirkungen (Scheitern im Studium, soziale Einordnungsschwierigkeiten)

3 oder mehr Merkmale (die Liste ist etwas länger) in den letzten 12 Monaten, und schon darf die Diagnose "Abhängigkeit von Opioiden" gestellt werden, wenn die länger als 1 Jahr besteht, kannst du auch substituiert werden!


Drang ja. Zwang?Vermutlich schon. Vermeidung von Entzugserscheinungen wird stimmen, ich habe bisher nicht ausgetestet,ob ich entzügig werde, aber die wahrscheinlichkeit ist schon recht hoch.^^

Aber kriminalität-ja, ein ekeliger Aspekt, selbst wenn das Vergehen eben "nur im Besitz und Erwerb" besteht und nicht darin, alte Damen zu überfallen oder seine primären Geschlechtsorgane temporär zu vermieten.

Als biologin ist ein negatives Führungszeugnis vll nch was anderes, als wenn man Soziales, medizin oder Pharmazie studiert- ich hätte eh nie mit medikamenten zu tun. Würde ich auch garnicht wollen. "Und führe mich nicht in versuchung"
Nicht jeder Chef will so ein Führungszeugnis sehen, aber man mindert seine berufschancen schon sehr. Und da die Biologie seine recht hohe Arbeitslosenquote hat (abhängig davon, wie man sich spezilisiert) ist das ein Risiko.

Gleichzeitig ist ne Substitution auch ein Risiko, denn auch da kann die Krankheit rauskommen. Man ist unflexibler-was ist, wenn die Offnungszeiten so liegen, das ich nicht hinkomme? Wenn ich bsp uni habe in den Zeiten? Wen ich meinen Vater besuchen möchte ?(Was ich ja nun häufiger tue, seit mutter gestorben ist)
Aber angst um meinen Führerschein habe ich schon, auch wenn ich momentan eben auch wegen des konsumes nicht fahre. (Und weil ich als studentin kein Auto brauche, gelobt seien die öffis) Aber wenn ich erwischt werde geht es an die Führerscheinstelle. Natürlich. Aber wenn ich substituiert werde laufe ich doch genauso gefahr, eine MPU machen zu müssen. Ob ich jetzt erlaubt oder unerlaubt auf droge bin, man kann meine Fahreignung immer anzweifeln.


ZITAT(Practicus @ 21.2.2011, 18:40) *
Für dich heisst eine Substi erst mal: Raus aus der Kriminalität! Was du machst, heisst juristisch "unerlaubter Erwerb und Besitz von Betäubungsmitteln" - einmal erwischt, und du hast möglicherweise vergeblich studiert, weil das im Führungszeugnis steht, und zwar 10 Jahre lang!

Und glaub bloß nicht, dass du nie erwischt wirst - das geht schneller als du denkst!

Gruß

Praxx


Meine befürchtung ist eben, abgelehnt zu werden, oder abdosiert. Ich weiß einfach, dass ich nicht nüchtern leben kann/will momentan, d.h wenn man mich runterdosiert werde ich mch dann selbst weiterversorgen und bin wieder illegal.

(Und das wobei ich sonst voll gesetzestreu bin. Nie geklaut, nie betrogen. Finde sowas ja eh nicht richtig. Ich glaube ernsthaft, dass mich das krank machen würde, wenn ich das gefühl hätte, jetzt gegen meine prinzipien verstoßen zu müssen um nicht entzügig zu werden. Ich hab mal eine zeit im altenheim gearbeitet und bin stolz auf mich, mich niemals an anderer leute opiate vergriffen zu haben.

oh man, man sieht wie die sucht aus einem spricht, ich mein, es ist doch selbstverständlich, dass man die finger vom besitz anderer leute ist, egal wie attraktiv er scheint. man sieht schon, wie stark einen sowas verändert, wenn man diese selbstverständlichkeit als etwas erstrebenswertes ansieht.




@hilope: internet:viel. Ich habe in osnabrück kaum freunde, empfinde das aber nicht als mangel.

Ich bin ich nicht sehr sozial. Also schon im sinne von sozial= hilfsbereit, freigiebig, aber nicht im sinne von sozial:abends einen trinken gehen, partys, rumsitzen. über nichtssagende dinge reden. Ich finde menschen auch interessant. Aber es ist ein schwieriger und unangenehmer vorgang, die leute rauszusieben, die aufrichtig sind.
ich kommuniziere lieber über den computer, das ist irgendwie unkomplizierter. ich besuche dann die leute, die ich wirklich gut kenne und mag und weiß, dass sie mich so wie ich bin (komisch, anstrengend aber nett) akzeptieren.
ich finde es eher schwer, neue kontakte zu knüpfen.
Es ist oft so, dass menschen erwarten, dass man ihnen missfallen oder wünsche an subtilen andeutungen und regungen abliesst. Oder diese vorgeschobene höflichkeit. Etwas stört einen, aber man findet es unhöflich, darüber zu reden/kritik vorzubringen. Oder rhetorische fragen. Alles so kompliziert. Bei dir in japan würde ich durchdrehen zwinker.gif Trotz des leckeren essens.


ich habe einen kleinen kreis wertgeschätzter menschen. ich bin auch wenig eingebunden, was kommilitonen angeht, ich kann einfach nichts mit denen anfangen. diese leute die abends einen trinken gehen in ihre kneipen-das ist nicht der kreis leute, zu denen ich kontakt haben will.
schon die begrüßunsralle beinhaltete zu 40% kneipen in denen die leute einen trinken gehen. ich finde menschen suspekt, denen alkoholkonsum und "abhängen" mit studenten ein wichtiger aspekt des studiums ist.

ich geh lieber in den wald oder in den botanischen garten (werde dort bald anfangen zu arbeiten, hauptsächlich führungen für erwachsene zu unterschiedlichen pflanzen. wird sicher cool)
Und bakterien mag ich auch.^^




Auf scene gehe ich nicht. Ist ein wirklich wichtiges prinzip, eine art schutzwall. Wenn ich mich überwinden würde und auf scene ginge, dann hätte ich die hemmung verloren und der kram wäre einfach immer, immer und sofort verfügbar. So muss ich ja wenigstens manchmal warten, bis es ankommt. Ist auch stressig. aber nicht so schlimm. Und ne richtige offene scene habe ich hier eh nicht gesehen.
Versuche natürlich, immer so zu planen, dass ich keinen mangel habe, aber ehe ich auf scene gehe muss der entzug erst so unaushaltbar werden, dass ich meine angst, vorbehalte und prinzipien über bord werfe. Und ich denke, das wird noch dauern. nein, ich hoffe, dass es noch dauern wird.




Trotzdem schonmal vielen dank für eure antworten.

Der Beitrag wurde von sheol bearbeitet: 21.2.2011, 22:45


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ROFFEL
Beitrag 22.2.2011, 14:18
Beitrag #8


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ZITAT
substitution ist für die leute,die ganz unten sind. die die es brauchen...


Öhm. Hä? Mh? :> hört sich an wie aus der BRAVO :> -wie definierst du denn "ganz unten?"

Ist schon klar dass der Durchschnitts-Substi eher weniger engagierte Student(In) ist und neben dem vollen Kühlschrank zuhause karitativ arbeitet aus Spaß an der Freude.


Nur, räum' doch mal diese Klischees beiseite. "Die, die ganz ganz unten sind..." - naaaja :>.

Es gibt auch einige Menschen in Substi die 'ganz normal' sind, die vielleicht früher Medikamentenabhängig waren, Studierende, Menschen die noch nie auf einer "Szene" waren und
über drei Ecken immer an ihre Opioide gekommen sind. Et cetera.

Es zwingt dich ja keiner in Substitution zu gehen. Tu's oder lass'es, würde ich sagen.

Unterm Strich bist du nunmal opioidabhängig, auch wenn du studierst und bla blup.


ZITAT
gleichzeitig bringe ich mit der illegalität/kriminalität ja alles in gefahr, was mir wichtig ist.. Kannst du verstehen, warum ich so hin und hergerissen bin?


Ja das kann ich (leider) nur zu gut verstehen, denn ich war vor nicht allzu langer Zeit in derselben Lage....


ZITAT
Gleichzeitig ist ne Substitution auch ein Risiko, denn auch da kann die Krankheit rauskommen. Man ist unflexibler-was ist, wenn die Offnungszeiten so liegen, das ich nicht hinkomme? Wenn ich bsp uni habe in den Zeiten? Wen ich meinen Vater besuchen möchte ?(Was ich ja nun häufiger tue, seit mutter gestorben ist)


Klar, das sind die Nachteile...jeden Tag antanzen, der Substitution den Tagesrythmus unterwerfen, bis man vielleicht mal TH bekommt..

Hat mich auch immer extremst abgeschreckt.
Natürlich schrecken einen auch manche Leute dort ab, wenn man das nicht gewöhnt ist.

Zumindest geht's mir so.

Die einzige Hoffnung ist eben die, dass du einen sehr guten Arzt bekommst, der dir vielleicht gleich TH Buprenorphin (oder nach kurzer Zeit) ermöglicht. Das ist die Hoffnung.

ZITAT
ich habe einen kleinen kreis wertgeschätzter menschen. ich bin auch wenig eingebunden, was kommilitonen angeht, ich kann einfach nichts mit denen anfangen. diese leute die abends einen trinken gehen in ihre kneipen-das ist nicht der kreis leute, zu denen ich kontakt haben will.
schon die begrüßunsralle beinhaltete zu 40% kneipen in denen die leute einen trinken gehen. ich finde menschen suspekt, denen alkoholkonsum und "abhängen" mit studenten ein wichtiger aspekt des studiums ist.



Ich find's auch sinnvoller einen kleinen, aber feinen Freundeskreis anstatt "vielen Bekannten" zu haben. Denn von denen sind dann oft alle weg wenn man mal Hilfe braucht oder
es "drauf ankommt".

Zu den Kneipengängen: Kann ich leider auch gar nichts mit anfangen. Stört mich nicht dass Alkohol getrunken wird, nur irgendwann wird es schwierig noch vernünftig zu interagieren wenn die Leute zu
betrunken sind.


Der Beitrag wurde von ROFFEL bearbeitet: 22.2.2011, 14:20
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sheol
Beitrag 22.2.2011, 15:56
Beitrag #9


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mit ganz unten meine ich eine schlechte situation die gekennzeichnet ist durch starke gesundheitliche probleme(psychische sind mit eingeschlossen), einen schlechten allgemeinzustand des süchtigen (Wunden, mangelnde hygiene..) probleme mit der wohnsituation, soziale probleme durchd en ausschluss aus der gesellschaft, arbeitslosigkeit..
Natürlich ist ganz unten immer subjektiv-aber menshen, die für mich ganz unten sind leiden an ihrer situation, die durch ihre abhängigkeitserkrankung begünstig/verstärkt wird. Menschen die obdachlosigkeit selbst gewählt haben, aussteiger oder so zähle ich nur dann dazu, wenn sie durch andere daran gehintert werden, wieder teil an dem zu haben, an dem die gerne teilhaben möchten.


-substitution soll ja stabilisieren. Es soll aus der kriminalität herausholen, den schlechten gesundheitszustand wiederherstellen, beim leben helfen, indem es den fokus von der beschaffung wegnimmt und dem süchtigen damit gelegenheit gibt,die dinge zu regeln,die durvch die beschaffung in den hintergrund gerückt sind. also job, wohnung, hobbies etc.
es ist also eine art auffangkissen, wie diese feuerwehrsegel. de leute fallen von ihrem gesundheitlichen und sozialen status hinunter und die substitution kanne inen eil aufangen, damit der süchtige sich dann kümmern kann.

und es gibt ja viele leute, die das brauchen. zu viele süchtige, zu wenig ärzte. da denke ich, ich hab da ein recht zu, weil es bei mir eben nur darum geht, nicht kriminell zu werden. nicht erwischt zu werden. ich nehme anderen einen platz weg, die vielleicht gravierende körperliche probleme haben...
Ich lese z.b im df, dass V_E mit seinen 500mg oxy pro tag gerade keine substi bekommt, besser gesagt erst in einer woche...man sagte, er hätte sich ja bisher versorgen können,also soll er das die nächste woche auch(komen wohl nicht auf die idee, dass er in substi geht,weil er sich eben nicht mehr versorgen kann.. naja, n entzug von 500mg oxy scheint mir wahrhaft heftig...und dann komm ich da an mit meinem pupsigen mg... allerdings ist er auch in bayern und hat bei der caritas gefragt...und wer bei katholiken nächstenliebe sucht braucht schon ne menge glück um da was zu finden...)
Und ich habe angst davor, zu so einem Abschaum degradiert zu werden.
es hat meinen stolz schon sehr getroffen, als man es mir zutraute, BTM auf der scene zu verkaufen und mich deshalb nicht mit methylphenidat versorgt.
Ich wette, dass sowas noch schlimmer wird, wenn ich in substi gehen *sfz*

leider haben die wenigsten ärzte email... vielleicht schreibe ich mal von einer anonymen emailadresse eine anfrage. dann können die mir sagen, ob meine situation substituierenswert ist oder nicht..



@suffköppe.
ich hab angst vor betrunkenen. ist schon so, seit ich ein kleines kind bin, ich vermute, es liegt am alkoholismus meiner mutter. Ich kann mich zwar nicht mehr daran erinnern, sie als kind alkoholisiert erlebt zu haben und ab dem punkt,ab dem ich in der 4 klasse war war sie ja dann 12 jahre trocken. ich kann nur vermuten, dass da vorher was war, was mir diese angst eingeimpft hat.
ich fühle mich unter unbekannten, betrunkenen leuten sehr sehr unwohl. So ein latentes, unsicheres gefühl ist immer da. Ich kann betrunkene noch weniger einschätzen und das irritiert mich zutiefst
bei freunden geht es, da weiß ich,wie sie reagieren... und wenn es viele leute sind die dann auchnoch laut werden (fußballfans) bekomm ich ne panikattacke. Daher meide ich betrunkene, so ich kann. Ich trinke selten was, so 2,3 mal im jahr. ist einfach nicht meine droge. Aber rotwein schmeckt einfach gut zu einer lammschulter. oder pernod. Aber mehr als 4cl schaffe ich nicht und lege es auch nicht an.




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ROFFEL
Beitrag 22.2.2011, 19:15
Beitrag #10


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ZITAT(sheol @ 22.2.2011, 15:56) *
mit ganz unten meine ich [...]


Hab' schon verstanden was du damit meinst.

Aber wie praxx schon sagte, den Affen hast du auch von 1mg Subutex- wahrscheinlich qualitativ genauso wie von 12mg, und 12mg würde man auch als eine "Hammerdosis" einschätzen.



Siehe Antwort oben.
Dann solltest du nächstens mit einem gebrochenen Fuß vielleicht auch lieber warten bis das Wochenende vorbei ist, dann nimmst du den Wochenend-Notfällen denen es schlechter geht
nicht den Platz weg.

Sorry, aber das kann ich nicht ganz verstehen..ich glaube du denkst da zu sehr in Klischees und Vorannahmen.


Wahrscheinlich bist du (anhand deiner Gedanken, die du dir zu dem Thema machst) noch nicht ganz 'bereit'.

Kann deine Idee, dich mal anonym an ein paar Ärzte (möglicherweise) zu wenden auch nicht ganz verstehen. Ob du in eine Substi gehst oder nicht kannst nur du selbst entscheiden,
das nimmt dir niemand von außen ab.
Wer soll denn wissen, was gut für dich ist, wenn nicht du selbst?
Ich finde es jedenfalls ziemlich unmündig "anonym nachzufragen" ob man denn in eine Substitution soll oder nicht-soll (denn immerhin hat man ja noch keine Vorstrafen und noch ein Dach über dem Kopf)




Ab jetzt würde ich mich nur noch wiederholen, deswegen belasse ich's mal dabei.

Der Beitrag wurde von ROFFEL bearbeitet: 22.2.2011, 19:20
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sheol
Beitrag 22.2.2011, 19:42
Beitrag #11


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Ähm, das ein Missverständnis, glaub ich.. Es geht mir nicht darum, anzufragen, ob ich bereit bin für die substi-sondern ob ich überhaupt einen platz bekommen würde. Das mein ich.


Nja, wenn mir der arzt sagt-"ich nehme sie nicht als substituierte an-habe keinen platz mehr frei" oder sie sind ungeeignet, ihre dosis ist zu gering, sie können die ambulant ausschleichen, wenn sie wollen", dann muss ich da nicht hinlaufen. Dann spare ich mir den stress und komme auch garnicht in kontakt zur "scene"

Wenn mir der arzt sagen kann "ja, in ihrer situation ist eine substitution möglich und ich würde die übernehmen" dann kann ich ja einen termin machen und dort hingehen.

Ich will mich nur nicht irgendwo hinquälen, wenn es keine aussicht darauf gibt, einen behandlungsplatz zu bekommen, verstehst?
Natürlich muss und werde ich selbst entscheiden, wie ich dann vorgehe, aber ich mag es lieber, vorher zu wissen, ob mein "plan" überhaupt von erfolg gekrönt ist (was für ein wortbild)


Der Beitrag wurde von sheol bearbeitet: 22.2.2011, 19:48


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ROFFEL
Beitrag 22.2.2011, 20:35
Beitrag #12


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ah, ok, hab' dich falsch verstanden, sry.

Ich hab' die Erfahrung gemacht dass bei solchen email-Gesuchen wenig bei rumkommt^^ (kann aber auch an der österreichischen Einstellung dazu liegen)
Ansonsten, ja- mach das!

Wie gesagt, dass deine Dosis "zu gering" ist, das ist sicher nicht der Fall zwinker.gif (s.o.) mach' dich halt mal schlau. Vielleicht kannst du auch einen Termin machen und persönlich
mit einem Arzt reden.

halte uns auf dem laufenden, wenn du magst.
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Practicus
Beitrag 22.2.2011, 22:46
Beitrag #13


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in der regel muss ein interessent für eine substi ohnehin erst mal zur drogenberatungsstelle und sich um die "psychosoiale betreuung" kümmern, sonst geht da gar nix...
dort wissen die meist auch, welche ärzte noch patienten annehmen, können für dich da auch evt den termin klarmachen.

wir leben in einer bürokratur, der die "sicherheit des betäubungsmittelverkehrs" über alles geht... demzufolge gibt es keine "notfall-substi" auf zuruf.
schließlich lebt der klient schon viele jahre in einer ungesicherten versorgungssituation, ob das jetzt ein paar tage länger dauert, bis der papierkram fertig ist, macht den kohl auch nicht mehr fett.

was das führungszeugnis angeht: eingetragen ins normale fz wird erst ab 90 tagessätzen

über eine substi bescheid wissen zwangsläufig die krankenkasse, die mitglieder der bub-kommission, die drogenberatungsstelle, die apotheke, dein arzt und seine mitarbeiter sowie die "bundesopiumstelle", die allerdings nur einen anonymen code für das register erhält - und natürlich der amtsarzt/amtsapotheker, der die btm-überwachung für deinen wohnort macht. die unterliegen allerdings alle einer berufsgeheimnispflicht und machen sich strafbar, wenn sie plaudern

ob ich einen klienten in eine substi nehme oder nicht, darf ich ganz allein entscheiden und mir aussuchen, wen ich täglich in meiner praxis sehen möchte und wen lieber nicht. auftreten, kleidung, benehmen, sympathie kann da alles eine rolle spielen. der klient muss schon irgendwie in die praxis "passen", sonst funktioniert das nicht, deshalb gibt es auch keine behandlungspflicht für den arzt.

lg

praxx
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sheol
Beitrag 23.2.2011, 00:16
Beitrag #14


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*g* Hätte ich mal in NRW studiert. ne, srsly, vielen dank für eure antworten.

werde mir da ernsthafte gedanken zu machen smile.gif

aber der führerschein ist auch bei substi genauso unsicher. leider.

http://www.rechtslupe.de/verwaltungsrecht/...titution-320006

Der Beitrag wurde von sheol bearbeitet: 23.2.2011, 00:17


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Practicus
Beitrag 23.2.2011, 13:54
Beitrag #15


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Probleme mit dem FS gibt es für Substituierte natürlich nur dann, wenn sie positiv getestet werden.

Wer also Situationen vermeidet, in denen häufig Verkehrskontrollen auf Drogenkonsum durchgeführt werden (Besuch von Großdiskotheken oder Musikfestivals) oder dann zumindest nicht selbst fährt (nur der Fahrer darf überprüft werden!), ist eigentlich auf der sicheren Seite.

Aufgrund des "Verschreibungsvorbehalts" ist die Verkehrsteilnahme für Substis keine Ordnungswidrigkeit, auch darf die Polizei den FS nicht sicherstellen.

Kraftfahrer brauchen übrigens an den Maßnahmen der Polizei (UK, Wischtest, Reaktionstests) nicht mitzuwirken und diese nicht zu dulden, nur die Blutentnahme durch einen Arzt darf auf richterliche Anordnung erzwungen werden.

Bei Blutentnahme ganz wichtig: Erklären "ich bin nicht einverstanden, werde mich aber nicht wehren". Eine ohne richterlichen Beschluss durchgeführte Blutentnahme ist dann illegal und die Ergebnisse unterliegen einem Verwertungsverbot!

Bei Verkehrskontrollen KEINE SUBSTITUTIONSAUSWEISE VORLEGEN - wer substituiert wird, gilt als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen und ist in der Regel seinen FS nach 1 Woche quitt.

Wenn schon, einen Opioidausweis zeigen zum Nachweis der ärztlichen Verschreibung

LG

Praxx
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sheol
Beitrag 23.2.2011, 17:54
Beitrag #16


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so.

hie rin osnabrück gibt es mehrere substitutionsambulanzen, welche gleich eine psd anbieten. dort kann man sich online beraten lassen.

Mir wurde die nummer der leutung dort genannt, man sagte, eine substitution wäre in dem fall möglich. (und der mens war beeindruckt, dass ich mich damit auseinander gesetzt habe. niedlich^^)

Werde da morgen mal anrufen und mich etwas erkundigen, wann denn ein termin möglich ist.


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Dr-Shaggy
Beitrag 23.2.2011, 20:30
Beitrag #17


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bei dem 1mg subu darf man nicht vergessen, das Burpre.hoch affin zum u-rezeptor ist.
es sind also wesentlich mehr rezeptoren besetzt, als bei einer vergleichbaren dosis methadon.
Daher wird der entzug auch nicht ohne sein...


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sheol
Beitrag 24.2.2011, 02:16
Beitrag #18


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wie nett von dir, mir auchnoch angst zu machen .. :P




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Dr-Shaggy
Beitrag 24.2.2011, 10:44
Beitrag #19


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nach ein paar kalten entzügen, hast selber panische angst. Mich z.b. treiben die wochen langen Magenkrämpfe in den Wahnsinn. Es reicht schon dran zu denen.... Über die Jahre hab ich nämlich schon monate in diesem Zustand verbracht. und irgendwann denkst dir z.b. :
ich kann nichtmehr. wenn ich von ner Brücke spring hörts endlich auf!


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sheol
Beitrag 24.2.2011, 14:52
Beitrag #20


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krämpfe hab ich auch so schon regulär. reizdarm. bei mir heisst das täglich morgens unterleibskrämpfe, bis ich auf klo war. seitdem ich bupre nehme ist das wie weggeblasen, hab nichtmal ne verstopfung...

die zeit wo ich kein bupre nahm hat mir buscopan 20mg s.c appliziert (gibt da packungen mit 5+20mg in je 1mg lösung, also so glasbrechampullen)
unheimlich geholfen. es wirkt einfach deutlich schneller als tabletten zu nehmen, zu hoffen und mit pech sind die beim durchfall wieder draußen, ehe sie anfangen, zu wirken. ist nur eben mittlerweile rezeptpflichtig, weil es bei leuten, die mitm herz vorbelastet sind , probleme machen kann-ist hat n scopolaminderivat. gespritzt is die bv ja 100, also tablette 10-20-ergo muss man sich erstmal langsam hoch arbeiten und beobachten, ob irgendwelche nebenwirkungen einsetzen.. man kan da nicht die gleiche menge applizieren, weie man es in tablettenform nahm..abers sollte klar sein.

das zeug lähmt die glatte muskulatur. bei regelbeschwerden übrigens auch sehr praktisch.


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